Alte Krippen, bunte Buden

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Schwungvoll anpacken heißt es jetzt beim Aufbau für den Christkindlmarkt, ab Freitag ist Leben in der Bude.

Wasserburg - Ein Engerl und der Bürgermeister werden zusammenarbeiten bei der Eröffnung. Dann kann er bis zum 23. Dezember wieder glitzern, der Wasserburger Christkindlmarkt.

Die größte Aktion des Wirtschaftsförderungsverbandes im Jahreslauf präsentiert sich heuer im Wesentlichen unverändert. Die vielen vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennbaren Details aber bedeuteten wieder viel Arbeit für das Organisationsteam mit Christoph Klobeck, Heinz Forstmaier und Katja Nowotny. Es ist der zweite Markt, den die drei organisierten - heuer schon mit deutlich mehr Routine als bei der Premiere.

Eröffnung des Wasserburger Christkindlmarktes:

Freitag, 25. November

17 Uhr

Eine Menge Arbeit bedeutete dabei die "Krippenwanderung" mit 29 Stationen in und an der Altstadt: Ohne Kommerz sind in Schaufenstern, aber auch im Heimatmuseum, in St. Jakob und der Frauenkirche und Auf der Burg "schöne, alte und wertvolle Krippen" zu sehen, wie Heinz Forstmaier stolz ist. In der Regel sind es Leihgaben Wasserburger Familien, die nun in der Altstadt an den christlichen Ursprung des großen Festes erinnern.

Mittendrin wurde und wird die Budenstadt rund um das Rathaus aufgebaut, und an der Hofstatt entstand das Winterbasarzelt, seit Jahren eine Besonderheit des Wasserburger Christkindlmarktes. Beide sind wie schon in den letzten Jahren Freitag bis Sonntag von 12 bis 20 Uhr geöffnet (am Eröffnungstag bis 22 Uhr), am 22. und 23. Dezember von 15 bis 20 Uhr.

Neu sind heuer dagegen zwei Theater-Angebote: Beim Kasperltheater im Narrenkeller wird einige Male der Kasperl dem Christkind helfen. Und vor dem Rathaus gibt es dreimal ein Krippenspiel, das erste Mal am Samstag um 16.30 Uhr. "Iah, Muh und Mäh" wurde eigens geschrieben und vom Theaterkreis Wasserburg mit Kindern in Szene gesetzt - "eine aktuelle Interpretation der Weihnachtsgeschichte in Form eines tierischen Krippenspiels", so die Vorankündigung.

Erstmals ist auch ein Drehorgelspieler an den Markttagen unterwegs. Und relativ neu ist auch der Dorfschmied, bei dem am zweiten Marktwochenende weihnachtliche Motive geschmiedet werden können - für einen sozialen Zweck.

Ein Programmhöhepunkt sind am dritten Wochenende die Perchten, außerdem kommt dann wieder der bekannte Franzose mit seinen Spezialitäten aus Grenoble, und es wird ein Kosakenchor auftreten.

Bleibt noch die Besetzung der Stände: "Wir hatten unzählige Glühwein-Anfragen, aber wir haben wieder versucht, ein möglichst interessantes Angebot zu schaffen", so Heinz Forstmaier. Das Getränke- und Speisenangebot wurde jedenfalls nicht ausgeweitet.

Das alles und viele Details finden sich in einem eigenen Programmheft. Darin finden sich auch "Veranstaltungstipps" zu weiteren Angeboten an den Adventswochenenden in Wasserburg: vom Kasperltheater im Gewandhaus Gruber über die "Sammlung Joa" bis zur bayerischen Weihnachtskomödie von Jörg Herwegh.

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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