Pressemeldung Projekt Dorfgespräch Amerang

„Angenehm anders in Europa“: Dorfgespräch für alle Sinne in Amerang

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Amerang - Nach dem Dorfgespräch, welches zum Thema Europa bereits in Amerang statt fand, traf sich nun eine bunte Schar von Amerangern und Besuchern anderer Dörfer drei Wochen vor der Europawahl wieder in Amerang.

Bei Mitmach-Aktionen, Musik und internationalem Essen fanden viele neue Begegnungen statt und der Bogen wurde von der Vielfalt Europas zu Amerang gespannt, das sich selbst als ‚angenehm anders‘ bezeichnet. 

Euroopa im Mittelpunkt

Aufgrund der Witterung wurde das Picknick diesmal in das Pfarrheim verlegt, wo ein liebevolles Catering von Maria Willeit-Conesa von der Genussschmiede Reiberdatschi mit europäischen Beilagen von französischen Schalotten über griechische Bohnenpaste bis hin zu einem Brexit-Lemon-Curd servierte. Nachmittags wurden dann Kuchenvariationen aus unterschiedlichen europäischen Ländern angeboten. 

Anja Rosengart und Tilo Teply, die Organisatoren der Veranstaltung in Amerang, informierten über Europa in unterhaltsamer Weise mit einem Europaquiz und boten informatives Material zur Relevanz der anstehenden Europawahlen an. Grundsätzliche Fragen luden zum weiteren Austausch ein: sind wir wirklich Europäer? Was bedeuten Grenzen? Verbindet uns etwas? Gehen Heimat und Europa zusammen? Wo taucht Europa in unserem dörflichen Alltag auf? Welchen Beitrag leisten wir selbst zur europäischen Idee? Da die Veranstaltung am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt fand, wurde auch gefragt, wie die Anerkennung der Vielfalt Europas sich auch im Kleineren vor Ort hinsichtlich der Teilhabe und Inklusion von Menschen widerspiegelt, die anders sind als die Norm der Mehrheit. 

Interessante Gespräche und Diskussionen

Florian Wenzel und Christian Boeser-Schnebel vom Projekt ‚Dorfgespräch‘ moderierten kurze Austauschrunden zum Kennenlernen und philosophierten mit den Anwesenden über die Herausforderung, in Europa, aber auch vor Ort spannungsreiche Werte wie ‚Toleranz und Grenzen‘ oder auch ‚Gemeinschaft und Individualität‘ unter einen Hut zu bringen und immer wieder neu abzuwägen

Für die zahlreichen Kinder bot Coco Türk vom Atelier Colibri mit leuchtenden Farben die Gestaltung von Europakarten an und Dino Starck hatte einen Parcours mit Armbrust-Schiessen und weiteren sportlichen Herausforderungen aufgebaut. Der Gospelchor The SoulBirds lud mit Dirigentin Nadja Stübl zum schwungvollen Mitsingen der Europahymne und weiteren europäischen Songs ein und das Jugendorchester mit Leiter Michael Oberbauer gab feine Blasmusik zum Besten. Als Gäste jenseits der europäischen Grenzen traten Orlando und Renee Fernandez Diaz von Estacion Roble aus Mexiko mit lateinamerikanischen Liedern auf. 

Die Besucherinnen und Besucher gingen am späten Nachmittag beschwingt nach Hause und viele waren sich einig, dass diese Art der Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Thema Europa sehr motivierend und anregend für den Brückenschlag von der großen Politik zum eigenen Alltag auf dem Dorf war. Vor den Europawahlen 2019 wurde deutlich, dass es sich lohnt, mit den Werten Europas aktiv auseinanderzusetzen und für ein Europa der Vielfalt und Toleranz einzutreten.

Weitere Informationen und Hintergründe zum Projekt Dorfgespräch und Ergebnisse der Veranstaltungen in Amerang sind unter www.dorfgespraech.net/amerang zu finden.

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