CSU Amerang lud ein

"Landarzt - Modell der Zukunft?": Veranstaltung mit Staatsministerin Melanie Huml

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Erste Reihe von links: Staatsministerin Melanie Huml, Christian Staber (CSU Bürgermeisterkandidat der Gemeinde Amerang), Augustin Voit (Bürgermeister der Gemeinde Amerang); Zweite Reihe von links: Elmar Stegmeier (GPA Vorsitzender für Stadt und Landkreis Rosenheim)

Amerang - Am 21. Februar war Staatsministerin Melanie Huml, MdL bei der CSU Amerang zu Gast, um über das Thema "Landarzt - Modell der Zukunft?" zu sprechen. 

Die Meldung im Wortlaut:


Die Attraktivität einer Gemeinde wird heutzutage noch stärker daran gemessen, ob Ärzte ansässig sind. Christian Staber, Bürgermeisterkandidat der CSU Amerang, konnte im sehr gut besuchten KrAmer EssCafé neben zahlreichen Gemeinderats- und Kreistagskandidaten Otto Lederer, den Landratskandidaten, und die Staatsministerin Melanie Huml begrüßen, welche zum Thema „Landarzt – Modell der Zukunft“ sprach und Wege aus dem Versorgungsengpass aufzeigte. 

Das "Kümmerer-Konzept" für Amerang

Staber ging in seinem Grußwort darauf ein, dass eine Gemeinde wie Amerang einiges unternehmen kann, um bei der medizinischen Versorgung für die Bürger attraktiv zu sein. Mit der Vorstellung des „Kümmerer-Konzeptes“ hatte er bereits einen Baustein seiner politischen Ziele für Amerang vorgestellt und ist dabei auf große Zustimmung gestoßen. 


Staatsministerin Huml sprach darüber, dass jeder dritte Hausarzt in Bayern über 60 Jahre alt sei. In 15 Jahren benötigen diese Ärzte Nachfolger. Der Freistaat hat bereits mit mehreren Maßnahmen gegengesteuert, um einen Ärztemangel zu verhindern, wie die Erhöhung von Studienplätzen, eine Einführung einer Niederlassungsförderung oder auch Stipendien für Medizinstudenten. Unterschiedliche Arbeitsmodelle müssen angeboten werden, welche den Beruf des Landarztes attraktiv machen. Medizinische Versorgungszentren oder auch Praxisgemeinschaften können hier einen Lösungsansatz darstellen. 

In der Diskussion wurde unter anderem deutlich, dass die Landärzte oftmals vor dem Problem der Finanzierung stehen. Passendes Personal und angestellte Ärzte für die Landarztpraxen zu finden ist eine große Hürde. Dr. Pöhmerer schilderte in seiner Wortmeldung, dass die Organisation und personelle Besetzung einer Praxis mit flexiblen Arbeitszeiten der Angestellten schwer handzuhaben ist, wenn im Gegenzug dazu ein Hausbesuch mit ca. 22 Euro abrechenbar ist. 

Staber hob am Ende der Veranstaltung hervor, dass dezentrale Angebote für Mitbürger notwendig sind. Er ging deshalb nochmals auf das Konzept des Kümmerers ein. Rupert Rußwurm (CSU Amerang) bat die Staatsministerin um ihre Unterstützung, wenn Amerang sich für die Umsetzung eines solchen Angebotes stark machen würde. Huml signalisierte ihre Offenheit und sagte ihre Unterstützung für gute Projekte zu.

Pressemeldung CSU Amerang

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