Verbindungsstraße zwischen Amerang und Kammer

Ein Straßenausbau mit viel Hirnschmalz

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Ein großes Gemeinschaftsprojekt: Die offizielle Eröffnung der Verbindungsstraße zwischen Amerang und Kammer, wichtig unter anderem für das Gewerbegebiet. Die Teilstrecke wurde früher fertig als gedacht, und auch finanziell kam es zu einer positiven Überraschung.
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Amerang - Ein feierlicher Rahmen wurde geschaffen, um die wichtige Verbindungsstraße im Ort einzuweihen. Viele Verantwortliche nahmen sich für die Eröffnung Zeit. 

Sehnsüchtig herbeigewünscht, zügig fertiggestellt und nun feierlich eingeweiht. Während der Bauarbeiten zur Erweiterung und dem Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Amerang und Kammer wurde schnell gemerkt, wie wichtig und unverzichtbar dieser Abschnitt ist. "Bauen am Bestand" war hier angesagt. Hirnschmalz und gute Zusammenarbeit ließen das Projekt zügig realisieren, die Anwesenden verdeutlichten, wie gut die ganzheitliche Zusammenarbeit funktionierte und so manche technische Herausforderung gemeistert wurde.

Mit dem Ausbau der damit erfolgten Erschließung des Gewerbegebietes „Grünhofer Feld“ ist für die Gemeinde das größte Straßenbauprojekt der letzten Jahre von Statten gegangen.

Zahlreiche Ehrengäste und Verantwortliche waren zur offiziellen Eröffnung der Straße gekommen. Auf äußerst sympathische Weise begrüßte Bürgermeister Gust Voit die Gäste, darunter auch Pfarrer Josef Reindl, der der Straße auch den göttlichen Segen erteilte. Schnell wurde klar, wie wichtig dieses Projekt für die Region ist.

Gewerbegebiet nun besser erreichbar

Das Gewerbegebiet, das in Amerang durch viele Firmen schon recht stattlich wuchs, erhielt durch den Straßenausbau eine bessere Anbindung, die Anwohner lobten die Verbesserung an der Kreuzung, jetzt sei es nicht mehr so eng an der Kreuzungsausfahrt. Der Schwerlastverkehr hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert in dem idyllischen Dorf und der Umgebung.

Die Fakten der Straße

Nicht mehr zu vergleichen ist die jetzige Strecke mit dem, was noch Anfang des Jahres 2014 zur Verfügung stand.

Im Schnitt 1000 Fahrzeuge am Tag nutzen die Straße. Die Strecke hatte ihren Ursprung in den 1960er-Jahren. Das Gewerbe habe sich prächtig entwickelt, erklärte der Rathauschef. Darum sei es nötig gewesen, die Verbindungsstraße auf einen modernen Stand zu bringen.

Es entstand eine 6 1/2 Meter breite und 850 Meter lange Teilstrecke in Richtung Kammer, außerdem ein Geh- und Radweg. Die Querungshilfe wurde barrierefrei gestaltet, alle Bürgerinnen und Bürger sollen den Bereich unkompliziert nutzen können.  

Hoher finanzieller und technischer Aufwand wurde betrieben. Das Projekt wurde günstiger realisiert als geplant, hieß es vom Gemeindeoberhaupt während seiner Festrede. Rund 1,5 Millionen Euro teuer, statt ursprünglich angedachten gut 1,6 Millionen wurde der Abschnittsbau. Die Gemeinde sei dankbar für staatliche Zuschüsse und Ausbaubeiträge. Dadurch entfielen auf die Gemeinde an sich nur direkte Ausgaben von gut 350 000 Euro.

Gust Voit erklärte, dass es ohne eine Mitfinanzierung durch die Bürger nicht möglich sei, so ein Projekt zu realisieren, bedauerte die notwendigen Erschließungsbeiträge für die Anwohner.

Besonders stolz zeigten sich die beteiligten Firmen bezüglich der geschaffenen naturnahen Entwässerungsvorsorge, der Überdachung des Dorfbaches und den weiteren unterirdischen Aufgaben, die dieses Straßenprojekt mit sich brachte. Nach der Segnung durch Pfarrer Josef Reindl wurden viele Gäste zum Schneiden des Bandes gebeten. Auch Manfred Bonetsmüller von der Firma Somic war mit von der Partie. Er lobte den Straßenausbau, der eine wichtige Verbindung zum Gewerbegebiet darstelle. "Es ist zukunftsweisend, dass die Gemeinde sich intensiv Gedanken gemacht hat, wie die ansässigen Gewerbetreibenden einen weiteren positiven Faktor am Standort Amerang erhalten können", so Bonetsmüller im Gespräch mit wasserburg24. Viele Verantwortliche der am Straßenbau beteiligten Firmen sowie Vertreter der Behörden und der Polizei griffen ebenfalls zur Schere, um der Eröffnung einen offiziellen Touch zu verleihen. Auch während der Einweihungsveranstaltung war zu merken, wie stark frequentiert diese Straße ist, der Beweis wurde vor Ort geliefert, dass dieser Ausbau für die Region wichtig war. 

Quelle: rosenheim24.de

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