Asylbewerberkinder dürfen Busfahren

Gemeinde zahlt vorerst für Schulbeförderung

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Der Gemeinderat gab das OK dafür, dass die Kosten für die Busfahrten von Asylbewerberkinder zur Mittelschule Bad Endorf vorerst übernommen werden.
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Amerang – Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt, dass die Busfahrten für Asylbewerberkinder zur Übergangsklasse der Mittelschule Bad Endorf zunächst übernommen werden.

Aktuell fünf Kinder sind es in der Gemeinde Amerang, die als Asylbewerberkinder in Mittelschulklassen gehen können. Seit dem Start des neuen Schuljahres besuchen sie die Übergangsklasse in der Mittelschule Bad Endorf. Diese wurde vom Schulamt eingerichtet und setzt auf den Schwerpunkt Sprache.

Schulpflichtig sind alle Kinder und Jugendlichen – auch Asylbewerberkinder, sobald eine Aufenthaltsgestattung vorliegt, dann wird auch die Beförderung zur Schule vom Freistaat übernommen. Obwohl bei der Hälfte der Kinder aus Amerang diese zum momentanen Zeitpunkt noch nicht vorliegt, weil der Anhörungstermin noch nicht stattgefunden hat, gehen sie bereits in die Übergangsklasse und haben - laut Gemeindeverwaltung und Helferkreis große Freude, etwas zu lernen.

Der Gemeinderat hat sich nun dafür ausgesprochen, die Verbindungskosten für die Busfahrten (es fährt ein Linienbus) – vorübergehend zu bezahlen und nachträglich zu versuchen, die Kosten durch den Freistaat wieder erstattet zu bekommen. Dabei geht es um schätzungsweise gut Viertausend Euro. Ab kommenden Montag sollen die Schüler bereits mit dem Bus fahren. Bisher wurden die Kinder vom Helferkreis zur Schule nach Bad Endorf gefahren und dort mittags wieder abgeholt. Zwar sind Ameranger Schulkinder für die Mittelschule Eiselfing vorgesehen, das Schulamt hat sich allerdings für Kinder von Asylbewerber dafür ausgesprochen, Übergangsklassen einzurichten. Dies funktioniere in Bad Endorf gut, heißt es von den Verantwortlichen.

Quelle: rosenheim24.de

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