FEUERWEHR AMERANG ZOG BILANZ

Verkehrsunfälle, Sturmschäden und viele Übungen

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25 Jahre aktiver Dienst: Ehrenzeichen für Josef Ecker.

Die Freiwillige Feuerwehr Amerang hatte im letzten Jahr 61 Einsätze. Bilanz zog jetzt Kommandant Michael Mayer auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung.

Amerang – Erster Kommandant Michael Mayer berichtete ausführlich von den 61 Einsätzen, die es im abgelaufenen Jahr zu bewältigen galt. Dabei sei die Feuerwehr zu zehn Verkehrsunfällen ausgerückt, fünf davon unter dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“.

Diese Einsätze bestätigten Mayer zufolge wieder, wie wichtig es war, den alten Rettungssatz durch einen neuen zu ersetzen, um bei schweren Unfällen weiterhin effizient Hilfe leisten zu können. Des Weiteren waren 28 Einsätze aufgrund von Sturmschäden abzuarbeiten.

Mayer berichtete weiter, dass auch in die Ausbildung der Aktiven viel Zeit investiert wurde. Im abgelaufenen Jahr wurden 30 reguläre Gruppenübungen abgehalten. Darüber hinaus nahmen diverse Aktive an überregionalen Ausbildungsmaßnahmen, wie Fahrersicherheitstraining, Gefahrgutausbildung und Atemschutzausbildung in einer Brandsimulationsanlage teil. Im August legte eine Gruppe Aktiver eine Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ mit Erfolg ab.

Gemäß der neuen modularen Truppausbildung wurden von Januar bis November bei 26 Übungen gemeinsam mit den Feuerwehren Evenhausen und Schonstett 16 junge Feuerwehrleute ausgebildet, davon fünf aus Amerang.

Zurzeit besteht die Mannschaft aus 71 aktiven Mitgliedern, davon vier Frauen und acht Jugendfeuerwehrmitgliedern.

Nach seinen Ausführungen wurde Kommandant Mayer durch den Zweiten Kommandant Hermann Warmedinger vom Hauptlöschmeister zum Brandmeister befördert. Schriftführer Josef Ecker erinnerte an die zahlreichen Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres, unter anderem an die FeuerwehrhausEinweihung in Kirchensur und die Bergmesse auf der Kampenwand.

Jugendwart Helmut Grill berichtete über die vielen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr und davon, dass im letzten Jahr rund 450 Stunden in deren Ausbildung investiert wurde.

Kassier Rupert Mayer konnte von einer gut geordneten Kasse berichten.

Bürgermeister Gust Voit bedankte sich im Namen der Gemeinde für die geleisteten Dienste. Der Dank galt auch den Unternehmen, die die Feuerwehrmänner von der Arbeit freistellen, sobald diese alarmiert werden.

Kreisbrandrat Richard Schrank sprach über die Herausforderungen bei der Einführung des Digitalfunks und davon, dass in diesem Zusammenhang rund 3500 Feuerwehrleute im Landkreis an der neuen Technik zu schulen sind. Am Schluss der Versammlung nahmen Schrank und Bürgermeister Voit eine Ehrung vor, für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Josef Ecker das Ehrenzeichen des bayerischen Innenministeriums verliehen.

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