Amerang im Scheinwerferlicht des TV-Teams

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Die Fernsehproduktion "Bayerntour" lief prima, nun sind alle gespannt auf die Ausstrahlung am 11. Juni um 20.15 Uhr
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Amerang – Das Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks machte Station in Amerang. Das Schloss diente vor allem als Kulisse, denn der Ort hat weitaus mehr zu bieten, als eine Barons-Familie.

Die „Bayerntour“ mit Carolin Reiber war zu Gast in Amerang. Obwohl der Wetterbericht mögliche Gewitter vorhersagte, konnte die Sendung ohne Regenguss abgehalten werden, was alle Beteiligten äußerst zufrieden aufnahmen. Während der Fernsehaufzeichnung für die Sendung, die am 11. Juni ausgestrahlt wird, gab es viel über den idyllischen Ort zu erzählen. Manch kuriose Leidenschaften wurden vorgestellt.

TV-Team hatte Amerang im Griff

So war es für Carolin Reiber, die ausnahmsweise ohne Dirndl, sondern mit Kostüm vor die Kamera trat, besonders schön, zu erfahren, wie ein Jukebox-Sammler zu seinen Schmuckstücken kam. Das Ausprobieren der Musikbox funktionierte erst nach mehreren Versuchen. Eine Platte war verzogen, das Lied erklang jedoch nach kurzer Reparatur des Innenlebens des Musikkastens. Die erfahrene Moderatorin brachte nichts aus dem Konzept. Mit viel Feingespür und absolut routiniert präsentierte sie die Sendung und verzauberte mit manchem Wortwitz und spontanen Antworten auf bestimmte Situationen abseits der Kamera.

Die anwesenden Besucher fühlten sich gut unterhalten, waren zufrieden mit der Auswahl der gezeigten Themen, die Amerang und die Umgebung markant in Szene setzte.

Freilich wurde auch der Baron und die Baronin befragt, wie sich der Alltag auf dem Schloss gestalte. Die Entwicklung des Familienbesitzes wurde ebenfalls kurz unter die Lupe genommen. Doch es drehte sich nicht nur um die Familie von Crailsheim. Ohnehin hatte Gulia von Crailsheim nicht nur Augen für das Produktionsteam. Denn im Pferdestall wartete man stündlich auf ein Fohlen, dass sich aber bis Aufzeichnungsende nicht bemerkbar machte, so konnten die Gastgeber der Sendung komplett beiwohnen.

Bemerkenswertes aufgezeigt

Die Museen der ländlichen Gemeinde kamen ebenso zur Sprache wie eine besondere Brauerei aus dem Umland. Musikalisch wurde die Sendung auf äußerst anstrengende Art und Weise begleitet: „Ich freue mich sehr, dass ich vier gstandene Männer hier hab, die uns gleich was aufspuin“, zeigte sich Carolin Reiber entzückt. Weder Gitarre, noch ein Blasinstrument kam zum Einsatz, obwohl in Amerang und Umgebung jede Menge Musikgruppen existieren. Viel mehr haben sich vier leidenschaftliche Zimmererklopfer mit Balken zwischen die Tische gedrängelt, um ein Lied darzubieten. Viel Krafteinsatz war nötig, um dem Holz einen angenehmen Rhythmus heraus zu kitzeln.

Das Publikum und das Produktionsteam fanden diese Aktion äußerst ansprechend. Der Regisseur hingegen stellte die Ausdauer und Muskelkraft der vier musikalischen Bürger aus Amerang auf eine harte Probe: Nach dem Probelauf und der ersten Aufnahme des „Musikstücks“ äußerste er den Wunsch nach einem zweiten Durchlauf. Doch auch dies schmetterten die Vier locker aus dem Ärmel.

Weitere Schätze blieben nicht unentdeckt

Nicht einmal ansatzweise schaffte man es, die große Vielfalt des Ameranger Dorflebens in eine Sendung zu packen. Doch die bunte Themenmischung lässt den Fernsehzuschauer mit Sicherheit über den Wert und die Schönheit der aktiven Gemeinde erfahren. Nicht im Verborgenen blieben die exotischen Baumriesen inmitten des Ameranger Idylls. Ebenso in kurzen Filmeinblendungen gezeigt wurde die Entwicklung des Imperiums der Familie Freiberger.

Zu Amerang gehören aber auch die Eisenbahnfreunde, die sich um die Strecke zwischen Endorf und Obing kümmern. „Leo“,, wie sich die Lokalbahn liebevoll nennt, ist nicht wegzudenken aus der Geschichte und dem aktuellen Alltag der Region.

Direkt zu Gast hatte das TV-Team noch den Melkmeister. Tobi ist gerade mal 18 Jahre alt, doch überzeugter Landwirt und mit angenehm frischen Antworten gestaltete sich das Gespräch vor laufender Kamera äußerst kurzweilig. Die Sendung verlief ohne große Pannen, kleinere Korrekturen übernimmt der Schnitt und so dürfen sich Bürgermeister Gust Voit und seine Mitbürger über eine ansprechende Sendung aus dem schönen Amerang freuen.

 

Ausgestrahlt wird am 11. Juni um 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Quelle: rosenheim24.de

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