Zauber-Klang und tolle Geschichten

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Klanggeschichten mit Stefan Latzel

Amerang - Wenn zauberhafte Klänge ertönen und fantastische Geschichten zum Besten gegeben werden, dann ist Märchenzeit. Beim Märchenfest im Bauernhausmuseum war beste Stimmung angesagt.

Chinesen, die auf Regenwolken sitzen, ein Rabe, für den eine Muschel ein Wunder ist, und Tänze unter wehenden Seidentüchern – einen Tag lang entführte das Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern Kinder und Erwachsene in eine wundersame Welt.

Beim Märchensommerfest auf dem Gelände des Bauernhausmuseums konnten Jung und Alt Märchen lauschen, bei Klanggeschichten selbst mitmachen oder beim Tanzen ihrer Phantasie freien Lauf lassen.

Der Märchenring Chiemgau stellte ein Programm auf die Beine, das Buben- und Mädchenherzen höher schlagen ließen. „Sagt mir, wo die Märchen erblühen, dahin will ich mit Euch ziehen“, sang die Bienenkönigin Dagmara Liese. „Wo Elfen und Feen sich im Regenwald drehen, wo Träume wahr sind und Wunder geschehen…“.

Vor dem Bienenhaus hatten sich viele Zuhörer versammelt und hörten nicht nur das Märchen der Bienenkönigin, sondern auch die Geschichte des Raben, der eine Muschel entdeckte, aus der winzige Menschen purzelten. Von ihnen lernte der Rabe Märchen und Sagen kennen, die er weiter erzählte, und die sich bis heute gehalten haben.

Phantasie war gefragt beim Märchensommerfest. An verschiedenen Plätzen und in unterschiedlichen Höfen konnten die Besucher staunen oder auch mitmachen. So etwa bei den Klanggeschichten von Stefan Latzel im Holzmannhof. Rund um eine Laterne versammelten sich Kinder und Erwachsene.

Jeder bekam ein Instrument, das manch einer noch nie zuvor gesehen hatte: Etwa eine Spiraltrommel, die lauten Donner verursachte, ein Monocord, das Feen ankündigte, oder den geschnitzten Holzfrosch, mit dem man echtes Frösche-Quaken erzeugen konnte. Stefan Latzel schrieb seine Geschichte bei jedem Auftritt um. Denn die Besucher machten mit: Sie ließen Kuhglocken läuten, einen Hagel niederprasseln, und schlugen den Gong zur Geisterstunde. Die Geschichte war einfach. Ein alter Mann erinnert sich an seine Jugend, in der er tatsächlich einen Kometen sah, und außerdem Chinesen auf einer Regenwolke. In seinem Alter hatte er bei der Fee drei Wünsche frei – und diese Wünsche bestimmten die Kinder, die der Geschichte lauschten. „Was wünscht sich ein alter Mann von einer Fee, was glaubt ihr?“ fragte Latzel.

Die Antworten waren schnell gefunden: Der alte Mann will wieder jung werden, durch die Luft fliegen können wie Superman, und dafür wünscht er sich ein Zauberelixier!

Während die Buben und Mädchen mit ihren Eltern die Geschichte zu Ende hörten, tanzten im Bernöderhof die Kinder unter einem großen Seidentuch, andere folgten Marina Lahann mit ihrer Flöte und tanzten in der Wiese. Kein Wunder, dass auch Petrus an diesem schönen Programm am Sonntag seinen Anteil haben wollte: Er ließ den ganzen Tag die Sonne scheinen.

Pressemitteilung Bauernhausmuseum Amerang / Regina Mittermair

Quelle: rosenheim24.de

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