Optimierung der Trinkwasser-versorgung

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Bayerns Umweltminister Marcel Huber in Amerang

Amerang - Benchmarking soll zur Optimierung der kommunalen Trinkwasser- und Abwasserversorgung motivieren. Nun wurde dazu eine Projektrunde gestartet:

Die bayerischen Kommunen leisten bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung vorbildliche Arbeit. Dies betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber am Dienstag, 26. Februar, in Amerang beim Start der Projektrunden 2013 für das Benchmarking in der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in Bayern. Huber: "Mit ihrer Teilnahme am Benchmarking können kommunale Unternehmen zeigen, dass sie eine qualitativ hochwertige Dienstleistung erbringen und dabei kostenorientiert handeln. Davon profitieren auch die Bürger. Wer effizient wirtschaftet, spart Energie und kann gleichzeitig die Bevölkerung entlasten. Das Beispiel der Teilnehmergemeinden zeigt, wie der Modernisierungsprozess in der bayerischen Wasserwirtschaft gelingen kann."

Im Rahmen des vom Bayerischen Umweltministerium, kommunalen Spitzenverbänden und Fachverbänden unterstützten Benchmarking- Projekts können kommunale Unternehmen Vergleichbarkeit bei ihren Leistungen herstellen und so Optimierungsmöglichkeiten erkennen. Das stellt Transparenz her und zeigt Wege auf, um Kosten zu senken. Benchmarking liefert damit wichtige Argumente auch gegen die EU-Vorstöße zur Privatisierung der Wasserversorgung. Huber: "Wasser und Abwasser sind Bestandteil der Daseinsvorsorge. Unser hochwertiges bayerisches Wasser darf nicht zu einer Handelsware werden. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Wasserversorgung bei den Kommunen verbleibt. Dies gewährleistet moderate Preise und hervorragende Qualität."

Die Ergebnisberichte der Benchmarking-Projekte in Abwasser und Wasserversorgung sichern seit dem Jahr 2000 langfristige Qualität und Leistungsoptimierung und sind Aushängeschild der Branche. Jeder Teilnehmer am Benchmarking-Projekt erhält einen Zuschuss des Bayerischen Umweltministeriums in Höhe von 500 Euro. Durch innovative und moderne Abwasseranlagen konnten zwischen 2008 und 2010 bereits elf Prozent der Energie eingespart und zwölf Prozent mehr eigene Energie produziert werden. Um die Energieeffizienz im Abwasserbereich weiter zu steigern, hat das Bayerische Umweltministerium Energieanalysen auf Kläranlagen mit bisher insgesamt rund 1 Million Euro gefördert.

Bayerns Umweltminister in Amerang:

Bayerns Umweltminister in Amerang

Ab sofort besteht wieder Gelegenheit für alle kommunalen Einrichtungsträger zur Teilnahme am Benchmarking in der Wasserversorgung und beim Abwasser. Weitere Informationen: http://www.wasser.bayern.de

Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Quelle: rosenheim24.de

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