Anbau der Realschule Wasserburg eingeweiht

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Die Kletterwand, die an einer Seite des Neubaus aufgebaut wurde, wird bereits begeistert genutzt. Mit einer kleinen Vorführung demonstrierten die Schüler ihren Gästen, darunter Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl (3. v.li.), Landrat Josef Neiderhell (4. v.li.) und Kultusstaatsekretär Dr. Marcel Huber (re.) ihr Können. Begeistert zeigte sich aus Schulleiter Josef Grundner (2. v.re.).

Wasserburg - Der Erweiterungsbau der Realschule Wasserburg ist am Freitag eingeweiht worden. Die Baukosten belaufen sich auf 4,4 Millionen Euro.

Mit dem dreigeschossigen Neubau gehören die Raumprobleme der Schule, die sich durch die Umstellung auf die sechsstufige Realschule ergaben, der Vergangenheit an. Alle Schüler konnten zu Beginn des neuen Schuljahres eigene Klassenzimmer beziehen, freute sich Schulleiter Josef Grundner. Er schwärmte von der angenehmen Atmosphäre in den neuen Räumen, Architektur und Pädagogik seien eine Symbiose eingegangen, wie es sie sonst nicht gäbe.

In dem Erweiterungsbau sind elf Unterrichtsräume mit Nebenräumen und Toiletten untergebracht. Alle neuen Klassenzimmer liegen an einer gemeinsamen Erschließungshalle, die sich nach außen hin durch eine großzügige Verglasung zur Stadt und zum Hauptgebäude der Schule öffnet. Landrat Josef Neiderhell bedankte sich bei den Verantwortlichen in der Politik, dass sie das Begehren des Landkreises nach bestmöglicher Ausstattung für unsere Kinder und Jugendlichen mitgetragen hätten.

Ähnlich äußerte sich auch der Staatssekretär im Bayerischen Kultusministerium, Dr. Marcel Huber, er sei überzeugt, in diesen Räumen werde eine gute Unterrichtsatmosphäre herrschen. Direkt an die Schüler gewandt ergänzte Huber, es liege jetzt an euch, diesen Bau mit Leben zu erfüllen. Dieser Erweiterungsbau sei so etwas wie gebaute Zukunft. Gute Bildung sei teuer, noch teurer sei allerdings schlechte Bildung, deshalb lohne sich der Aufwand, so Huber weiter. Der Staatssekretär lobte den Realschulabschluss als sichere Akzeptanz für einen Ausbildungsplatz. Zudem eröffnet er Wege zur Hochschulbildung. Die Realschule sei eine echte Alternative, um Studieren zu können, so Huber. Daher sei sie ein unverzichtbarer Teil unserer durchlässigen Schullandschaft. +

Nach dem kirchlichen Segen hatten die zahlreichen Ehrengäste Gelegenheit, den Neubau zu besichtigen. Im ersten Stock verbindet ein geschlossener Verbindungsgang den Anbau mit dem bestehenden Schulgebäude und schafft somit ein einheitliches Gesamtensemble. Passend zur vorhandenen Dachlandschaft erhielt der Neubau ein leicht geneigtes Blechdach. In den Klassenzimmern sind Schiebefenster eingebaut mit einem außen anliegenden, beweglichen Sonnenschutz. Das neue Gebäude wurde an die bestehende gasbetriebene Heizzentrale der Realschule angeschlossen. Durch die optimale Isolierung und die Kompaktheit der Gebäudehülle wird ein reduzierter Energieverbrauch erwartet.

Die Bauzeit betrug eineinhalb Jahre. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau belaufen sich voraussichtlich auf 4,4 Millionen Euro. Die Realschule ist die größte Baumasse in der Wasserburger Altstadt.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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