Cowboys, Huskies, Feuerspucker

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Attl - Bereits zum 19. Mal lockte das Countryfest zahlreiche Familien und Country-Fans in die Stiftung Attl. An die 1.500 Besucher genossen am Samstag entspanntes Country-Flair

Mittlerweile hat sich das Attler Countryfest zum zweitgrößten Fest in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung entwickelt. Ein integratives Familienfest, bei dem Fans von Country, Western und Bluegrass genauso auf ihre Kosten kommen wie die zahlreichen Kinder und Menschen mit Behinderung, die am Nachmittag an dem vielfältigen Rahmenprogramm teilnahmen.

Und da war so einiges geboten: Neben den Trike-Fahrten, die schon seit mehreren Jahren von „Trike Elmar Wenisch“ und heuer mit dem größten Trike-Verein in Bayern, den „Gamsigen Isar Trikern“ angeboten wurden, warteten viele weitere Stationen auf die jungen und jung gebliebenen Country-Fans. In der Lederwerkstatt konnte man passende Western-Accessoires selbst fertigen, man konnte mit richtigen Sportbögen auf Wildschwein-Attrappen schießen oder mit dem Huskie-Schlitten eine Runde durch die Stiftung Attl drehen. Geduldige konnten ihr Glück beim Gold- und Edelsteinwaschen versuchen, Mutige testeten ihr Geschick bei der Bullriding-Station von Michael Egner. Wer es eher gemütlich wollte, setzte sich zu einer entspannten Kutschfahrt auf den Wagen und ließ sich übers Einrichtungsgelände fahren.

Die richtige Musik durfte natürlich nicht fehlen, und so sorgten am Nachmittag die Formation „Grass Root Ties“ mit Bandleader Paul Stowe und am Abend die „Space-Cowboys“ für den richtigen Ton. Es ist wohl die entspannte Atmosphäre, die die Gäste aber auch die Bewohner der Stiftung Attl so an diesem Fest genießen, das vor 18 Jahren als kleines Gartenfest von ein paar Country-Begeisterten begann. Jahrelang war die Kulturelle Arbeitsgemeinschaft (KAG) der Stiftung Attl für die Organisation und Durchführung verantwortlich.

19. Countryfest der Attler Stiftung

Doch mittlerweile hat das Countryfest eine gewisse Größe überschritten. Das freut einerseits die Veranstalter; andererseits machte dies aber eine neue Organisationsstruktur nötig. „Wir mussten das Fest auf breitere Schultern laden“, meint Werner Steinmüller, Mitglied der KAG und Freizeitpädagoge in der Stiftung Attl, „und einen Weg finden, um die Zukunft des Countryfests zu sichern“. Nun steht die gesamte Einrichtung hinter dieser Veranstaltung, was enorme Erleichterung in der Organisation wie auch in der Durchführung mit sich bringt.

Weitere freiwillige Helfer unterstützen zudem die Veranstaltung. So sehen alle optimistisch in die Zukunft dieses Fests und freuen sich auf das Jubiläum im nächsten Jahr: die Country-Fans, die Familien mit Kindern aus der Region und vor allem die betreuten Menschen mit Behinderung in der Stiftung Attl.

Michael Wagner

Quelle: rosenheim24.de

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