Sparda-Bank: Kontinuierliches Wachstum

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Eine positive Bilanz für Wasserburg präsentierten mit Geschäftsstellenleiter Florian Trautinger Regions-Direktor Alois Kraller (links) und Direktorin Christine Miedl.

Wasserburg - Der Raum Wasserburg ist wirtschaftlich eine sehr stabile Region. So könnte man die Bilanzzahlen der Sparda-Bank interpretieren, die jetzt vorgelegt wurden.

Überdurchschnittliches Wachstum meldet die Wasserburger Geschäftsstelle der Sparda Bank München für das Jahr 2010. In wichtigen Bereichen liegt man über dem Bankdurchschnitt, nur bei den Kundeneinlagen lag das Wachstum mit einem Plus von 4,2 Prozent unter dem Gesamtzuwachs (7,3). Sparda-Kunden haben in Wasserburg jetzt 51,9 Millionen Euro auf der hohen Kante. "Hier steht einfach weniger Geld zur Anlage zur Verfügung als in München", so Direktorin Christine Miedl.

Ausgeliehen sind 59,3 Millionen, das bedeutete ein Plus von 18 Prozent. Den Hauptanteil an neuen Krediten machte die Baufianzierung aus mit Neuzusagen von 16 Millionen Euro. Privatkredite lagen hier bei 0,55 Millionen. Dabei sei rund ein Viertel sogenannte "Forward"-Darlehen, die jetzt schon die Zinsen für künftige Ausreichungen absichern, so Geschäftsstellenleiter Florian Trautinger: "Die Kunden rechnen klar mit weiter steigenden Zinsen."

Das Bedürfnis nach Sicherheit im Finanzgeschäft schlug sich auch bei den Wertpapieren nieder. Das Depotvolumen stieg um 14,7 Prozent, dabei sei aber nur wenig in Aktien angelegt worden, sondern vor allem in sicheren Fonds.

Die Zahl der Kunden stieg um fünf Prozent auf 3700. Dabei ist man bei der Sparda stolz auf die hohe Kundenzufriedenheit, die sich auch letztes Jahr sowohl in externen als auch internen Befragungen niedergeschlagen hat.

Hohe Zufriedenheit gebe es laut Befragung aber auch bei den Mitarbeitern, so wurde betont. Die erhalten beispielsweise 150 Euro im Monat für jedes Kind zwischen 13 und 36 Monaten - auch ein Anreiz, der Bank die Treue zu halten

Das Wasserburger Team um Florian Trautinger mit unverändert fünf Mitarbeitern wurde vom Regions-Direktor Alois Kraller ausdrücklich gelobt. Sie hätten auch im zehnten Jahr des Bestehens der Geschäftsstelle, die im Juli 2001 eröffnet wurde, ein "sehr gutes Geschäft" gemacht. Positiv dabei, dass es praktisch keine Kreditausfälle gab. Dies sei zum einen der stabilen Wirtschaft im Raum Wasserburg zu verdanken, zum anderen auch Ausdruck der "hohen Flexibilität" der Bank, so wurde hervorgehoben.

Gespendet wurde auch wieder. 20.000 Euro aus dem Gewinnsparen gingen an Organisationen und Vereine aus der Region.

Nicht nur die aktuellen Wirtschaftsprognosen, die erneut nach oben korrigiert wurden, sondern auch die eigenen Erfahrungen in den letzten Krisenjahren ließen die Bankvertreter positiv ins Jahr 2011 blicken.

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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