Zwischen Inntaldreieck und Bernau

Weitere Details zum A8-Ausbau benannt

Landkreis - Wie berichtet plant die Autobahndirektion Südbayern die an einigen Stellen noch im Originalzustand von 1937 befindliche A8 zwischen dem Inntal-Dreieck und Bernau in den nächsten Jahren sechsspurig auszubauen.

Josef Seebacher von der Autobahndirektion Südbayern hat jetzt im Interview mit Radio Charivari Details zum Ausbau bekannt gegeben: Künftig werde die Straße eine Entwässerungsfunktion haben und Lärmschutz für die Anwohner bieten. Der neue Standstreifen sei außerdem für den Betriebsdienst der Autobahndirektion und Pannenfahrzeuge sehr wichtig. Dadurch würden nämlich die Sicherheit und der Verkehrsfluss der Autobahn massiv verbessert. 

Erst kürzlich war eine ADAC-Studie veröffentlicht worden, wonach sich fünf der acht größten Sommerstaus in diesem Jahr auf der A8 ereigneten. Viele Kritiker sagen, dass vier Fahrstreifen ausreichen würden. Die Autobahndirektion sieht das nicht so. Nur ein Seitenstreifen am Fahrbahnrand bedeut nämlich kein Lärmschutz für Anwohner. Kurven auf der Autobahn müssten bei dem Ausbau genauso angepasst werden wie Brücken und die Entwässerung. Und währenddessen müsse der Verkehr weiterfließen. Allein das zwingt die Autobahnmeisterei, eine Spur mehr zu bauen, so Seebacher.

Schon jetzt habe man in vielen Bereichen der A8 massive Stauprobleme. Das werde auch die nächsten Jahre so weitergehen, nicht zuletzt aufgrund des Urlaubstourismus. Wann der Ausbau beginnt, ist aber noch unklar: Derzeit laufen zwei Planungsfeststellungsverfahren. Einmal zwischen Rosenheim - Achenmühle und einmal zwischen Achenmühle - Bernauer Berg.

Quelle: rosenheim24.de

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