Gelebte Kirche erstrahlt in altem Glanz

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Sanierung an der Raumschale der Kirche St. Leonhard
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Babensham - Die Pfarrei ist klein – doch die Kirche in St. Leonhard ist groß. War sie früher ja eine Wallfahrtskirche. Jetzt wurde der zweite Abschnitt der Sanierung abgeschlossen.

Es war ein langes Projekt, das immer noch nicht abgeschlossen ist. Doch die Kirchgänger sind glücklich, dass das Innenleben der Kirche in St. Leonhard soweit wieder hergestellt wurde. Bereits im Jahr 1998 wurden die Gotischen Tafelbilder restauriert. Bereits damals begann auch die Konzeption der notwendigen Konservierung der Raumschale in der Kirche. Nun endlich konnten die Reinigungsarbeiten der Raumflächen abgeschlossen werden.

Es wurde nicht neu geweißelt, sondern gewaschen. Somit konnte der Kalkanstrich von 1930 erhalten werden. Bei einem erneuten Anstrich hätte es sein können, dass die Wand abbröckelt, weil sich unter dem Kalkbelag eine Ebene mit Leinfarben aus dem Jahr 1880 befindet. Höchste Präzision war hier während der Sanierung gefragt.

Nun erscheint die Wand nach drei Jahren Arbeit in der Kirche altweiß aber sauber. Doch mit der Reinigung der Wand ist es noch nicht getan. Die Innenausstattung liegt dem Ordinariat noch sehr am Herzen. Baldmöglichst solle diese Aufgabe in Angriff genommen werden, hieß es aus München. Kirchenpfleger Peter Gäßl beschreibt es genauer: „Die Altäre in der Kirche gehören beispielsweise repariert und erneuert. Neben der Finanzierungsfrage müssen auch die geeigneten Firmen gefunden werden, die mit solchen Aufgaben vertraut sind“. 30 Prozent Eigenmittel benötige die Pfarrei für solche Sanierungsarbeiten, 70 Prozent kämen vom Ordinariat, so Gäßl weiter.

Besinnung ist nun also wieder möglich in der Kirche im Ort St. Leonhard. Doch der Kirchenpfleger bedauert, dass diese nicht täglich geöffnet sein kann: „Wir haben immer wieder mit kleineren Diebstählen zu kämpfen, deshalb ist eine regelmäßige Öffnung der Kirche leider nicht möglich“.

Quelle: rosenheim24.de

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