Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sanierungsabschluss nach einem Jahr

Kein Festakt am Freitag den 13. - St2092 bei Penzing soll früher als geplant freigegeben werden

Montag ist Verkehrsfreigabe an der sanierten Staatsstraße 2092.
+
Am Montag (16. August) ist Verkehrsfreigabe an der sanierten Staatsstraße 2092.

Nach gut einem Jahr steht der Ausbau der Staatsstraße 2092 zwischen Penzing und Babensham kurz vor dem Abschluss. Die symbolische Freigabe ist am Montag, 16. August. Doch die Sperrungen kommen vermutlich schon am Freitagabend, spätestens Samstag, weg. Das hat einen abergläubischen Hintergrund.

Babensham – Normale Autofahrer werden die frisch sanierte Strecke also am Wochenende „einweihen“. Der symbolische Akt des Durchschneidens eines Bandes findet deshalb am Montag auf der alten Staatsstraße, jetzt ein Radweg, statt.

Freigabe schon vor dem Festakt

Der Grund: Am Freitag, 13. August, eine Straße symbolisch für den Verkehr freizugeben: Das hat sich das Staatliche Bauamt nicht getraut. „Ich bin nicht abergläubisch“, sagt Abteilungsleiter Daniel Drachenberg schmunzelnd, „aber wir haben uns vorsichtshalber doch für den Festtermin am Montag, 16. August, entschieden.“

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Im Juni 2020 war der Startschuss für die Bauarbeiten gefallen. Im Bereich zwischen Penzing und Babensham ließ das Staatliche Bauamt Rosenheim die Staatsstraße neu trassieren sowie einen durchgehenden Geh- und Radweg bauen. Zudem wurde im Ortsbereich von Penzing eine neue Linksabbiegespur hergestellt.

Lange Umfahrungen bald Geschichte

Die Durchführung der Maßnahme war in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Zunächst wurde von Juni bis Dezember 2020 die neue Fahrbahn im Bereich des Penzinger Sees hergestellt. Nach der Winterpause folgte dann im Frühjahr 2021 der Ausbau des rund 1,7 Kilometer langen Abschnitts bis Babensham.

Vollsperrung seit März

Im März musste die Vollsperrung angeordnet werden. Seitdem galt es, lange Umfahrungen in Kauf zu nehmen. Doch die Kritik hielt sich in Grenzen – auch angesichts der Tatsache, dass die Baustelle zur Freude von Drachenberg bei der Fertigstellung nur kleinere Verzögerungen erlebte. Sie waren dem Wetter und Setzungsproblematiken im Boden geschuldet. „Trotz des großen Umfangs und der unvorhersehbar widrigen Wetterbedingungen dieses Jahres gelang den Baubeauftragten mit der Fertigstellung Mitte August nahezu eine Punktlandung“, freut sich die Pressesprecherin des Staatlichen Bauamtes, Ursula Lampe.

Seitens der Behörde nehmen an der symbolischen Verkehrsfreigabe am Montag, 16. August, der stellvertretende Amtsleiter und Leiter des Bereiches Straßenbau, Stefan Leitner, sowie der zuständige Abteilungsleiter, Daniel Drachenberg, teil. Daneben wird Josef Huber, in seiner Doppelfunktion als stellvertretender Landrat des Landkreises Rosenheim und Bürgermeister der Gemeinde Babensham ein Grußwort sprechen.

Kosten von gut drei Millionen Euro

Die Gesamtmaßnahme hat gut drei Millionen Euro gekostet – nach Angaben von Drachenberg lag sie aufgrund günstiger Angebote damit voll im Finanzierungsplan.

Die ehemals marode Straße, voller Buckel, Risse und Schlaglöcher, galt als eine der schlimmsten Strecken im Freistaat. Unterreits Bürgermeister Christian Seidl erklärte sie einmal „zur gefährlichsten Straße Bayerns“. Täglich fahren hier über 4000 Fahrzeuge.

Kommentare