Vollsperrung ab 15. März

Ausbau der St2092 zwischen Penzing und Babensham geht weiter

Die winterliche Zwangspause ist beendet, nun kann der Ausbau der Staatsstraße 2092, zwischen Penzing und Babensham, im Landkreis Rosenheim, wie geplant weitergehen.

Babensham - Wie das Staatliche Bauamt Rosenheim mitteilt, wird ab Montag, 15. März, der rund 1,7 Kilometer lange Bereich zwischen den beiden Gemeinden neu trassiert und auf der gesamten Strecke um einen durchgehenden Geh- und Radweg erweitert. Gleichzeitig lässt das Staatliche Bauamt im Ortsbereich von Penzing eine neue Linksabbiegespur herstellen, um den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit in diesem Bereich zu erhöhen.

Der erste Bauabschnitt konnte vor der Winterpause erfolgreich abgeschlossen werden, so der zuständige Abteilungsleiter am Staatlichen Bauamt Rosenheim, Daniel Drachenberg: „Von Juni bis Dezember wurde im Bereich des Penzinger Sees eine neue Fahrbahn installiert. Diese Arbeiten konnten ohne weitere Verzögerungen abgeschlossen werden. Das war wichtig, um mit dem zweiten Bauabschnitt pünktlich zu beginnen und die Maßnahme zügig zum Abschluss zu bringen“.

Bis 30. Juli dieses Jahres soll die Fahrbahnerneuerung und der Ausbau der St2092 abgeschlossen sein. Solange muss die Staatsstraße gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Diese Umleitung wurde vom Staatlichen Bauamt Rosenheim in enger Zusammenarbeit mit den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf sowie der Polizei und weiteren gemeindlichen Behörden abgestimmt.

Die Umleitungsstrecke verläuft für die Fahrtrichtung Babensham ab der B304 über die St2357 und weiter über Altbabensham nach Babensham. Die Umleitung in der Gegenrichtung, in Fahrtrichtung Wasserburg, verläuft ab Unterreit über die MÜ44 und die RO39 nach Kirchloibersdorf und von dort aus weiter über die RO35 bis zur B304 nach Wasserburg. Eine zum Teil abweichende Umleitung für den LKW-Verkehr wird ebenfalls eingerichtet.

Zur leichteren Orientierung werden an den wesentlichen Knotenpunkten zur Umleitungsbeschilderung LED-Tafeln aufgestellt. Die Kosten für beide Bauabschnitte belaufen sich auf insgesamt 3,1 Millionen Euro, die der Freistaat Bayern investiert, um neben der Instandhaltung der St2092, die Lücken im Radwegenetz zu schließen und das Radfahren für alle attraktiver und sicherer zu machen.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während dieser wichtigen Straßenbaumaßnahme.

Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert

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