Babensham will sich CO2-frei versorgen!

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Behinderungen für Ortsdurchfahrer
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Babensham - Die Ortsdurchfahrt gleicht einer Großbaustelle. Aufgerissene Straßenabschnitte, lange Leitungen, viele Maschinen. Der Grund: Das Fernwärme-Vorhaben der Gemeinde.

Fernwärmeleitungen werden unter die Straßen Babensham eingebettet. Die derzeitigen Anschlussarbeiten betreffen das Rathaus, die Schule, einige Nebengebäude sowie anliegende Häuser, die sich ebenfalls für diese alternative Heizmethode entschieden haben.

Ein privater Investor erbaut parallel zu den laufenden Leitungsarbeiten der Gemeinde gerade die benötigte Heizanlage mit heimischem Hackschnitzelverbrauch. Diese werde dann über die Gemeinde genutzt.

Hackschnitzel nicht fremd

Babensham hat bereits gute Erfahrungen mit solch einer Art von Heizmöglichkeit gemacht.

Eine im Fiedlergebäude integrierte und von der Gemeinde betriebene Hackschnitzelanlage versorgt das Fiedlergebäude und den Bauhof. Der Kindergarten gehört mittelfristig ebenfalls dazu.

Somit könnten in Kürze alle gemeindlichen Gebäude und die näheren Anlieger co2 neutral versorgt sein. Bürgermeister Josef Huber sieht das Projekt mit großer Freude: „Wir sparen uns allein für die Schule und das Rathaus fast 50 Tausend Liter Heizöl pro Jahr. Warum soll ich den Scheichs das Öl abkaufen, wenn ich Energie auch vor der Haustüre finde“. Die Regenerativen Energien aus den Wäldern im Gemeindegebiet seien Wertschöpfung den Bauern gegenüber, so Huber weiter.

Klar ist, dass die Heizkosten nicht wesentlich geringer ausfallen werden, als bislang.

Doch es sei eben eine alternative Heizmöglichkeit, mit nachwachsenden Stoffen, schließt das Gemeindeoberhaupt ab.

Ab 1. Dezember hofft der Rathauschef, mit Fernwärme heizen zu können.

Quelle: rosenheim24.de

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