Herrscht am Penzinger See Farben-Zoff?

Müssen sich die rosa Bojen farblich anpassen?

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Was wird im Sommer mit den rosa Bojen? Stört die Farbe das Landschaftsbild zu sehr?
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Babensham/Wasserburg - Die Familie Huber als neue Seebesitzer haben am Penzinger See den Badebetrieb neu aufleben lassen. So manche Attraktion für die Badegäste stoßt aber manchen Bürgern sauer auf.

Der Penzinger See als Badeparadies. Das ist eine schöne Sache für die Region. Doch einige Bürger können sich mit den rosa Bojen nicht anfreunden.

Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisfischereivereins Wasserburg kam zur Sprache, dass die Bestückung des Sees mit Elementen im Wasser zunächst anders besprochen war, um sowohl den Badegästen Spaßmodule zu bieten, andererseits aber auch den Fischen und dem Fischereihobby gerecht zu werden.

Etwas kritisch beäugt wurde nun die Tatsache am Penzinger See, dass sowohl Bojen als auch Rasten im Wasser vorzufinden seien. „Es war mal die Rede davon, dass die Rasten wegkommen würden, wenn die Bojen zu Wasser gelassen werden, aber jetzt ist Beides da“, so Göpfert.

Er halte es für einen Frevel. Die Auflagen eines Landschaftsschutzgebietes, wie hier am Penzinger See, seien hoch zu werten, so Göpfert.

Er erklärte den Mitglieder, dass zunächst sogar ein Springturm ziemlich in der Seemitte angedacht war.

Doch man habe sich nun geeinigt, dass - sollte das Vorhaben Springturm wirklich realisiert werden diesen Sommer - dieser dann zumindest weiter nach vorne kommen werde, so Göpfert.

"Wenn der Springturm kommt, soll es aber noch eine farbliche Anpassung geben an den bestehenden Bojen", heißt es vom ersten Vorstand des Kreisfischereivereins weiter.

Schon vor einiger Zeit hatte es wegen der rosa Farbe der Bojen Diskussionen gegeben. Die untere Naturschutzbehörde sprach sogar davon, die Bojen müssten dringend farblich mehr dem Landschaftsbild angepasst werden.

Sollte sich der Seebesitzer also für einen neuen Sprungturm nahe der Badeanstalt entscheiden, könnte das Rosa der Bojen in moosgrün oder ähnlich dezente Farbtöne geändert werden. "In landschaftsverträglicher Farbe", heißt es in der Vereinbarung. Bei einem Treffen im Herbst wurde zudem ausgemacht, dass im Zuge eines Sprungturmbaus die Plattform sowie die erste Rast wegkommen sollen. Ob der Sprungturm allerdings tatsächlich gebaut werden soll, bleibt unklar.

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