Regional über die Gemeindegrenze gerutscht

Keine Geothermie in Amerang, dafür in Babensham!

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Das Geothermieprojekt rutscht vom Gemeindebereich Amerang nach Babensham. Ein Grundstück scheint bereits gefunden zu sein.
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Babensham/Amerang – Das geplante Geothermie-Projekt der Firma FG kommt nicht ins Gemeindegebiet Amerang, sondern wohl an ein Fleckerl, das zum angrenzenden Gemeindegebiet Babensham gehört.

Der Geschäftsführer der zuständigen Firma für das Geothermieprojekt FG, Johannes Falk, erklärt gegenüber wasserburg24.de, dass man bei der Standortsuche nun ein passendes Grundstück im Auge habe, das zwar in unmittelbarer Nähe zur Gemeinde Amerang liege, sich aber auf dem Gemeindebereich Babensham befinden würde.

Geothermie: Informationen zum Projekt

„Ein geeigneter Standort für die Bohrung zu dem Projekt wäre bereits gefunden, in einem Gehölz, das den Bayerischen Staatsforsten gehört“ erklärt Falk.

Das Waldstück befände sich nahe der Ortschaft Streit, angrenzend seien Orte, die wiederrum zu den Gemeinden Amerang und Schnaitsee gehören. Die Geothermie würde also regional von Amerang nach Babensham rutschen, befindet sich scheinbar auch schon auf einem guten Weg der Planungen. „Die Bayerischen Staatsforsten wären dazu bereit, uns die benötigte Fläche zu geben“ heißt es von Falk weiter.

Informationsveranstaltung

Damit sich alle interessierten Bürger aus der Region über das geplante Geothermie-Projekt in Streit informieren können, lädt die zuständige Firma FG alle Einwohner, insbesondere aus den angrenzenden Kommunen und der Gemeinde Babensham im Besonderen zu einer Bürgerinfoveranstaltung ins Gasthaus Brunnlechner nach Babensham ein.

"Uns ist es wichtig, dass die Bürger über das Projekt Bescheid wissen und wir gemeinsam mit der Region und nicht gegeneinander arbeiten" heißt es vom FG Geschäftsführer im Gespräch mit wasserburg24.de. Bürgerzuspruch sei bei solch einem Großprojekt stets wichtig, so Falk.

Der Infoabend findet am Dienstag, den 20. Januar um 19.30 Uhr statt. Neben dem Geschäftsführer der Firma FG, Johannes Falk, werden Thomas Jahrfeld von renerco plan consult GmbH sowie Ralph Kulak von Logo Verde Landschaftsarchitekten GmbH als weitere Experten über das Projekt und die Geothermie Auskunft geben. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion, alle Bürgerfragen sollen soweit als möglich beantwortet werden.

Quelle: rosenheim24.de

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