Badria bleibt zeitlos modern

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Die Umgestaltung des Kassenbereiches stand diesmal im Mittelpunkt der Sanierung. Die Stadträte waren zufrieden mit dem Ergebnis.

Wasserburg - Die Architektur ist zeitlos modern. Trotzdem soll das Badria Stück für Stück immer wieder modernisiert werden. Der Stadtrat schaute sich jetzt das Ergebnis der letzten Sanierungsarbeiten an.

Intensiv gearbeitet wurde in den vergangenen drei Wochen während der Schließung im Badria. Der Eingangsbereich wurde komplett umgestaltet, der Sauna-Bereich auf Vordermann gebracht und im Gastronomiebereich lässt es sich nun dank einer neuen Verglasung bei angenehmen Temperaturen aushalten. Insgesamt investierten die Stadtwerke während der Schließungszeit rund 90.000 Euro in die Aufwertung des Bades.

Ein modern konstruierter und geschwungener Kassenbereich in gelber Farbe erwartet die Besucher. "Wir haben bewusst einen angenehmen, hellen Farbton gewählt, um unseren Charakter als Familienbad darzustellen", sagte Betriebsleiter Günter Rödel. Zudem kann im ebenfalls umgestalteten "Badria Shop" künftig hochwertige Badekleidung und Zubehör erworben werden. Wartende Gäste können es sich im Foyer auf neuen, gepolsterten Sitzgelegenheiten gemütlich machen und an der Kasse aktuelle Zeitungen und Zeitschriften kaufen.

Nachdem in den vergangenen Jahren schon die Kabinen der Sauna erneuert worden waren, wurde während der diesjährigen Schließungszeit der Boden mit neuen rutschfesten Fliesen versehen. Außerdem bekamen die Wände eine wärmere Farbe verpasst und präsentieren sich nun in Apricot. Um künftig ein Schimmeln wie bei herkömmlichen Silikonfugen zu verhindern und dadurch teure Renovierungsarbeiten zu reduzieren, sind die Fliesen jetzt mit einem feuchtigkeitsbeständigen Hartkunststoff verfugt worden. Aktuell werden noch einige alte Rohrleitungen im Boden erneuert, so dass ein Saunaraum in den nächsten Tagen vorerst noch nicht genutzt werden kann.

Im Rahmen der Führung stellten die Stadträte und Bürgermeister Michael Kölbl die zeitlose Architektur des gesamten Bades heraus. Im Vergleich mit anderen in den 70er-Jahren gebauten Hallenbädern könne sich das Badria auch heute jederzeit sehen lassen.

Stolz waren die Badria-Verantwortlichen auch auf die neue feste Verglasung am Gastronomiebereich und am Kinderbecken, durch die ab sofort keine Wärme mehr aus dem Hallenbad verloren geht. Versuche mit einer Wärmebildkamera hatten hier Schwachstellen der Architektur gezeigt. Aufgrund der Unterbrechung der bisherigen Luftströmung kann die Wärme jetzt nicht mehr nach oben unter das Dach steigen und dort für teilweise unerträgliche Temperaturen für essende Badegäste sorgen.

Einschränkungen gibt es in den nächsten Wochen noch bei der "Crazy River"-Rutsche, die in Absprache mit dem TÜV, an einer Gefahrenstelle noch umgebaut werden muss. Dadurch sollen in der Vergangenheit aufgetretene leichte Verletzungen - es gab einige Prellungen - künftig verhindert werden. Vorerst dürfen Personen, die mehr als 85 Kilogramm auf die Waage bringen, deshalb nicht mehr rutschen, bis die Bahn umgebaut worden ist. "Durch diese Maßnahme können wir die Rutsche dann schon für Kinder ab sechs Jahren freigeben und auch an der Rutschgeschwindigkeit wird sich nichts ändern", erklärte Günter Rödel.

Zunehmend Probleme bereitet das chlorhaltige Wasser, das in der Halle des Schwimmbades kontinuierlich in Lüftungsschächte und Betonwände eindringt. So wird es in den nächsten Monaten notwendig sein, angegriffenes Mauerwerk freizulegen, mit Hilfe eines speziellen Sandstrahlverfahrens zu trocknen und anschließend wieder zu versiegeln. Dazu wurde eine Fachfirma beauftragt, die bereits erste Probebohrungen im Technikbereich im Kellergeschoss vorgenommen hat.

reg/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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