Bahnhofsvorplatz: Neue Umleitungstrasse

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Arbeiten für die neue provisorische Umleitung des Verkehrs gehen in die Endphase. Die Trasse soll ab Montag befahrbar sein.

Wasserburg - Auf Hochtouren wird derzeit im Rathaus an den Umleitungsstrecken hinsichtlich der Baustelle "Bahnhofsvorplatz" gefeilt. So gilt ab 4. Juli eine neue Umleitungstrasse.

Nur für Autos und kleinere Laster ist die Zufahrt durch den roten Turm.

Heute links rum, morgen rechts rum: Für die Umleitungsstrecken rund um die Baustelle "Bahnhofsvorplatz von Wasserburg" muss je nach Baufortschritt die Trasse für den Verkehr geändert werden. So gilt ab Montag, 4. Juli, die Strecke Rampe - Provisorium Schopperstattweg - Busbahnhof zur Straße "Im Haag". Parallel dazu muss das städtische Bauamt in Zusammenarbeit mit der Realschule eine vorübergehende Verlegung der Bushaltestellen erörtern. Dazu fand gestern ein Ortstermin statt.

Das Provisorium des Schopperstattweges ist zu einem Großteil fertig und wird ab Montag nach der Rampe als Umfahrug genutzt.

Dann erfolgt die Umleitung weiter rechter Hand über den Busbahnhof, am Parkhaus vorbei und auf Höhe des Bildungszentrums auf die alte Trasse "Im Haag". Eine weitere Zufahrt ist durch den roten Turm und die Schlachthausstraße möglich.

Für den Lieferverkehr (höher als 2,80 Meter) wird die Strecke Bahnhofsplatz, Bahnhofstraße zum Weber-Zipfel und in die Ledererzeile erhalten.

Da die Turm-Durchfahrt aber für Lkw mit einer Höhe von über 2,80 Metern gesperrt ist, muss nach Angaben des städtischen Pressesprechers Andreas Hiebl der Lieferverkehr für die Ledererzeile und den Weber-Zipfel auch während der weiteren Bauphasen über den Bahnhofsvorplatz erfolgen. Dort wird ab nächster Woche zwar mit dem Kanalaushub begonnen, "doch werden wir immer eine Zufahrtsmöglicheit für Anlieferungen gewährleisten", so Hiebl. Anders sei eine Zufahrt nicht möglich.

Noch abzuklären mit der Leitung der Realschule ist heute die weitere Regelung mit den Schulbussen. Diesbezüglich fand gestern ein Ortstermin mit Verantwortlichen aus dem Rathaus und des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO) statt. Schließlich müssen über 1000 Schüler per Bus zur Schule und wieder nach Hause befördert werden. Dies geschehe in über 20 Bussen, so Hiebl. Angedacht war zunächst eine vollständige Verlegung der derzeitigen Bushaltestellen vom Busbahnhof zurück in die Landwehrstraße. Bei dem Ortstermin stellte sich aber heraus, dass mittags das Schüleraufkommen vergleichsweise einfach mit den Bus-Einteilungen zu koordinieren sei. Morgens könne die bestehende Bushaltestelle am Bahnhof vermutlich auch bleiben.

Gerade für den Transport der Schüler müssen die Haltestellen im Baustellenbereich überdacht werden.

Knackpunkt hierbei: Die Schüler müssen die Umfahrungstrasse für Autos überqueren. Über die genaue Regelung für die einzelnen Schüler soll nach dem Wunsch der Stadtverwaltung - in Kooperation mit der Schulleitung - gesondert in den Klassen informiert werden. Unbeeinflusst von Verlegungen bleiben die Fahrgäste der täglichen RVO-Linien. Diese Haltestellen sollen am Busbahnhof bleiben. Eine Ausfahrt könne zwischen Post und Brunnen erfolgen.

Bei den Absprachen wird die Notwendigkeit eines zentralen Haltestellenplatzes deutlich. Künftig haben die Busse dann dort feste Haltestellen und die Zuordnung für Fahrgäste und Schüler ist wesentlich übersichtlicher. Denn an den Haltestellen am Max-Emanuel-Platz und der Landwehrstraße steigen rund 1200 Realschüler und weitere 320 Grundschüler täglich aus und ein.

Silvia Mischi (Wasserburger Zeitung)

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser