Keine Schranke für Bahnübergang Viehhausen

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Wasserburg - Der Bahnübergang Viehhausen ist laut Südostbayernbahn sicher. Die Notwendigkeit für die Umrüstung zur Halbschranke sei deswegen auch nach dem tödlichen Unfall nicht gegeben.

Nach dem tödlichen Unfall am Bahnübergang bei Viehhausen Ende Juli, bei dem eine 20-Jährige ihr Leben ließ, wurde überlegt, den mit Andreaskreuz und Ampelanlage versehenen Bahnübergang mit einer Halbschranke zu versehen. Im Haushalt der Stadt, die sich mit einem Drittel an den Kosten der Aufrüstung beteiligen muss, sei Geld dafür vorhanden. Dass die Verantwortung für den Umbau damit an die Südostbayernbahn (SOB) geschoben wird, will diese aber nicht gelten lassen. Wie die Wasserburger Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, sieht die SOB den Bahnübergang als technisch gesichert an. Bei Ausfall der Ampelanlage beispielsweise würde der nahende Zug durch eine Zwangsbremsung noch vor dem Übergang gestoppt.

Eine Umrüstung auf eine Halbschranke käme auch deswegen nicht in Frage, da rund 300 Bahnübergänge im Bereich der SOB lediglich mit Andreaskreuz ausgestattet seien. All diese Bahnübergänge hätten vor Viehhausen Vorrang. Zudem sei der Bahnübergang technisch mit den Übergängen in Au und Roßhart verbunden, was eine Umrüstung aller drei Übergänge zur Folge hätte und einen Kostenpunkt von rund 1,5 Millionen Euro bedeuten würde.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in den OVB-Heimatzeitungen.

Aus unserem Archiv: Tödlicher Unfall am Bahnübergang Viehhausen

Tödlicher Bahnunfall bei Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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