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Bayerns Schützen in Wasserburg

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Wasserburg - Mit dem Bayerischen Schützentag steht den Mitgliedern des Gaus Wasserburg-Haag am Wochenende ein außerordentliches Großereignis bevor.

Höhepunkt wird der kommende Sonntag mit dem Festgottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, einem Festzug mit 1200 Aktiven und dem Abschluss mit Minister Dr. Marcel Huber sein.

Der letzte Schützentag für Bayern fand in Franken statt, der heuer 62. ist von kommendem Freitag bis Sonntag in Wasserburg. Die Organisation wurde dem zweitstärksten Gau Wasserburg-Haag mit seinen über 8000 Mitgliedern übertragen. Die Fäden laufen bei Gauschützenmeister Helmut Wagner zusammen: "Ich hab mich wochenlang nur mit dem Schützentag beschäftigt. Das ist narrisch viel Arbeit."

Eingeladen sind die Landesverbände aus 106 Gauen. 224 Delegierte des bayerischen Schützenwesens gilt es in der Region unterzubringen.

Zum Auftakt begrüßt am Freitag Bürgermeister und Schirmherr Michael Kölbl im Wasserburger Rathaussaal die Gäste. Danach ist Kameradschaftsabend im Gut Forsting, wo mit Traditionszimmerstutzen zwei Scheiben ausgeschossen werden.

Auf der Tagesordnung der Versammlung am Samstag steht auch das "heikle Thema" Waffenrecht. Vorweg hat Wagner eine gut Nachricht: Beitragserhöhung stehen nicht an. Mitdiskutieren werden auch die Landesschützenmeister aus Südtirol.

Abends erwartet man 750 Gäste in der festlich geschmückten Badria-Halle zum Abend mit Bert Lindauer und regionalen Musikgruppen, darunter die Mooshamer Sänger, Alphornbläser und die Wasserburger "Trachtler".

Höhepunkt des Schützentags ist am Sonntag. Um 9.30 Uhr beginnt der Festgottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx in der Jakobskirche. Danach formiert sich der Festzug mit 120 Fahnenabordnungen und rund 1000 Schützen aus ganz Bayern über die Innbrücke, wo sie von über 100 Böllerschützen begrüßt werden. Danach geht es wieder zurück in die Altstadt und zur Abchlusskundgebung mit Minister Dr. Marcel Huberl. Ministerpräsident Seehofer musste aus terminlichen Gründen absagen. Er dankte Gauschützenmeister Helmut Wagner im voraus schriftlich für den gesellschaftlichen Einsatz der Schützen.

Der Gauschützenmeister und die Mitarbeiter des Festausschusses, allen voran Stellvertreter Erich Eisenberger, Damenleiterin Christine Gruber, Kassier Herbert Tolks und Magdalena Wagner haben zum Endspurt der Vorbereitungen noch einiges zu tun, damit der Versorgung durch Festwirt Peter Fichter über die abendlichen Veranstaltungen bis zum geplanten Rahmenprogramm mit Stadtführung nichts im Wege steht.

Ein großes Dankeschön sprach Helmut Wagner vorweg den Hauptsponsoren von der Sparkasse aus. Wenig Bedenken plagen ihn wegen des Wetters, da doch so einige Höhepunkte im Freien sind: "Laut Mondphase wird es schön." Man hoffe, so Wagner, vor allem zum Festzug auf eine Menge Zuschauer, die dann den Schützenmarsch durch die Altstadt und die Ehrengäste in den fünf Festkutschen bestaunen dürfen.

xy/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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