Berthaler: "Nachricht hat mich schwer getroffen"

Flintsbach - Der plötzliche Tod von Barbara Reithmeier sorgte nicht nur bei den Ramerbergern für Fassungslosigkeit. "Ich war geschockt, als ich die Nachricht gehört habe," meint Wolfgang Berthaler, Vorsitzender des Kreisverbandes.

Die Nachricht über den plötzlichen Tod von Bürgermeisterin Barbara Reithmeier löste am Samstagabend lähmende Betroffenheit in Ramerberg und den Nachbargemeinden aus. Die 66-Jährige kam mit dem Fahrrad von der Geburtstagsfeier ihrer Schwester und brach vor der Haustür tot zusammen. Wiederbelebungsversuche sowohl des als Sanitäter ausgebildeten Sohnes als auch des Notarztes scheiterten.

Auch unter ihren Kollegen herrscht Fassungslosigkeit. "Am Donnerstag hatten wir noch zusammen mit den Dachorganisationen der Gemeinden getagt. Und dann, wenige Tage später, die Nachricht von ihrem Tod. Das hat mich sehr schwer getroffen," erklärte Wolgang Berthaler, Vorsitzender des Kreisverbandes der bayerischen Gemeindetages.

Die Angehörigen und die Gemeinde trauern um eine große Frau."Sie war so engagiert und ist auch nicht davor zurückgeschreckt, mal das Wort zu erheben. Sie hat stets für ihre Gemeinde gekämpft," so Berthaler.

Aber auch abseits des politischen Geschehens war Barbara Reithmeier eine große Persönlichkeit. Berthaler: "Sie war so ein geselliger Mensch, mit dem man auch viel lachen konnte. Ihr Tod ist für alle ein großer Verlust."

Die Umstände, die zum plötzlichen Tod von Barbara Reithmeier geführt haben, bleiben weiterhin rätselhaft. Neben ihrem Bürgermeisteramt war die fünffache Mutter auch noch Mitglied im Gemeindetag, sowie stellvertretende Vorsitzende, sowohl der Verwaltungsgemeinschaft Rott, als auch des Schulverbandes mit Rott und Griesstätt.

Wolgang Berthaler weiß: "Das Bürgermeisteramt wird immer anspruchsvoller. Ich habe derzeit über 20 Ämter gleichzeitig. Zwar sind das oft Titel ohne Mittel. Aber wer in seinem Amt gut ist, der bekommt eben immer mehr dazu. Da bleibt nur noch wenig Freizeit."

Barbara Reithmeier hinterlässt fünf erwachsene Kinder und zehn Enkel. Sie wird am kommenden Freitag um 14 Uhr auf dem Ramerberger Friedhof beerdigt. "Als Vorsitzender des Gemeindeverbandes werde ich selbstverständlich die Rede halten und auch den Kranz an ihrem Grab niederlegen," so Berthaler.

Interview Patrick Steinke

Quelle: rosenheim24.de

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