Betreutes Wohnen kommt

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Die alte Schnaitseer Schule, in der viele Generationen Schnaitseer ihre Schulzeit verbrachten, muss nun zusammen mit dem alten Feuerwehrhaus dem Neubau für "Betreutes Wohnen" weichen.

Schnaitsee - Die Entscheidung ist gefallen: Auf dem Areal der alten Schule und des alten Feuerwehrhauses wird ein betreutes Wohnen realisiert.

Erfreut zeigte sich der Gemeinderat über den Fortschritt beim Projekt für "Betreutes Wohnen", das auf dem Areal der alten Schule und des alten Feuerwehrhauses entstehen wird.

Einen breiten Raum nahmen bei der Gemeinderatssitzung am Montag die Vorberatungen für den Haushalt 2012 ein. Kämmerer und Geschäftsleiter Thomas Perreiter erläuterte hierzu seine angesetzten Zahlen. Dabei wird im nächsten Jahr mit 1,92 Millionen der Rathausneubau als größte Ausgabe zu Buche schlagen.

Aber auch der Straßenbau nach Eggerding wird annähernd eine Million kosten. Ein weiterer bedeutender Posten auf der Ausgabenseite ist die Dorfplatzgestaltung mit 66.000 Euro. Zu diesen Baumaßnahmen sind allerdings auch Zuschüsse zu erwarten. Für den genannten Straßenbau werden das 576.000 Euro sein.

Um alle Maßnahmen finanzieren zu können, ist eine Neuverschuldung in Höhe von 600.000 Euro durch Kreditaufnahme nötig. Dieser Kredit sollte allerdings den Haushalt mit einer Laufzeit von fünf Jahren nicht allzu lang belasten.

Bei den allgemeinen Zuweisungen und Umlagen dürfte es 2012 wieder positivere Zahlen geben. Allein durch die Erhöhung der Schlüsselzuweisungen und durch die Senkung der Kreisumlage könnten an die 600.000 Euro mehr für die Gemeinde bleiben. "Auch unser Finanzplan bis 2015 scheint durchaus positiv zu verlaufen" so Perreiter zum Schluss seiner Erläuterungen.

Bei der Sitzung lag ein Planentwurf des Architekten Wimmer in Chieming vor. In diesem Entwurf für die vereinfachte Änderung ist die Verschiebung der geplanten Gebäude dargestellt. Auch die Anlegung von sieben Stellplätzen ist integriert. Dazu wurden Festsetzungen zur Dachneigung, zu den Abstandsflächen, zu den seitlichen Wandhöhen, zum Quergiebel und zu den Satteldachgauben vorgeschlagen.

Wie Bürgermeister Pichler berichtete, werden derzeit Abstimmungen dieses Entwurfes mit den beteiligten Nachbarn durchgeführt. Der Rat beschloss, die Verwaltung mit den weiteren Maßnahmen zu beauftragen.

ju/Wasserburger Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

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