In den Biotopen wartet viel Arbeit

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Wasserburg - Da dieses Jahr zum "Internationalen Jahr der Wälder" erklärt wurde, setzt auch die Wasserburger Ortsgruppe hier einen Schwerpunkt.

So wird unter anderem der ehemalige Leiter des Forstamtes Wasserburg, Hans Soyer, in einem Vortrag hierzu Anmerkungen machen. Außerdem sind mehrere Waldexkursionen geplant. Bei den Artenschutzvorträgen geht es diesmal vor allem um Fledermäuse und Amphibien. Eine Abendwanderung mit Detektoren, die die Ultraschreie der Fledermäuse hörbar machen, wird sicher ein Höhepunkt des Programms sein.

Max Seitz wird heuer für den BN und den Alpenverein vier gemeinsame botanische Bergwanderungen durchführen, die zum Beispiel ins Pillerseetal oder ins Europa-Naturschutzgebiet Valsertal führen werden. Aber auch die nähere und nächste Umgebung von Wasserburg und ihre Naturschätze kennenzulernen betrachtet der BN als wichtige Aufgabe: Eine Radtour zu den Wasserburger Biotopen, Wanderungen nach Buchental, ins Halfinger Moor oder ins Isental sind nur einige Beispiele.

Auf die Naturschützer wartet laut Graedler viel Arbeit in den Biotopen hinter dem Gymnasium, in Reitmehring, mit den beiden seit vielen Jahren betreuten Amphibienzäunen in Breitenbach und bei Flecklhäusl.

Die Kindergruppe, die sich alle 14 Tage trifft, wird als nächstes zusammen mit Eltern Nistkästen bauen und bemalen.

Mit sehr vielen Besuchern wird wieder bei einem Vortrag von Thomas Janscheck gerechnet, der diesmal das Verhältnis Mensch und Pflanze seit der Antike bis zur Gegenwart untersuchen wird. Die Veranstaltungsreihe wird am 23. Februar mit der Verleihung des Joe-Prantl-Gedächtnispreises gestartet.

Alle Veranstaltungen stehen auch Nichtmitgliedern offen; das gesamte Programm kann unter ggraedler@web.de kostenlos angefordert werden.

Bei der Wahl wurden als Vorsitzender Gert Graedler, zu dessen Stellvertreterin Josefine Weigel und zum Kassier Guido Zwingler wiedergewählt. Für die nicht mehr kandidierende Schriftführerin Ingrid Kuhrt wurde Marianne Sterr gewählt. Außerdem stellten sich acht Mitglieder als Beisitzer zur Verfügung.

In seinem Schlusswort betonte Graedler die gute Zusammenarbeit mit dem Fischereiverein Wasserburg bei der Renaturierung der Innaltwässer und drückte seine große Freude darüber aus, dass die Gefahr einer Zerschneidung des Wuhrtals durch eine riesige Brücke anscheinend endgültig gebannt sei.

re/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser