Bisher eine Million in Kita-Bau investiert

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Mit Hochdruck wird am "Fiedler"-Gebäude gebaut. Nach Problemen bei der Bodensanierung wegen mit Asbest belasteten Belägen und verspäteter Fensterlieferung läuft jetzt alles im zeitlichen Rahmen. Die Kindertagesstätte soll zum Schulbeginn fertig sein.

Babensham - Hochbetrieb herrscht an der Baustelle des Fiedler-Gebäudes in Babensham. Die Kindertagesstätte soll auf alle Fälle bis Schuljahresbeginn im September fertiggestellt sein.

Bisher hat die Gemeinde eine Million Euro an Aufträgen vergeben.

Trotz Ferien und Urlaubszeit wird am Gebäude der ehemaligen Kleiderfabrik Fiedler ohne Unterbrechung gearbeitet, damit der Zeitplan in etwa eingehalten werden kann. Die Umbaumaßnahmen konzentrieren sich derzeit auf den Ausbau der Kinderkrippe, die Räume für die Schulmittagsbetreuung und die Neugestaltung des Aufgangsbereiches zu diesen Gebäudebereichen und zum geplanten Schützenheim.

"Zumindest die Kindertagesstätte soll pünktlich zu Schuljahresbeginn bezogen werden können", so Bürgermeister Josef Huber. Bei der Schulmittagsbetreuung werde es wohl noch etwas dauern. Die Außenanlagen werden im September noch nicht fertig sein. Die Raseneinsaat soll im Herbst erfolgen, im Frühjahr soll der Rasen begeh- und bespielbar sein.

Auch der Hackschnitzelbunker ist fertiggestellt. Man könne davon ausgehen, dass alles gut laufe, so Huber.

In den letzten Wochen und Monaten hat es einige Verzögerungen und Komplikationen beziehungsweise unliebsame Überraschungen gegeben. Mehrarbeiten und damit Mehrkosten in Höhe von etwa 20.000 Euro sind dadurch entstanden, dass beim Bau des Gebäudes in den 70er- Jahren mit Astbest belastete Bodenbeläge verwendet worden waren. Diese wurden nun in dem Bereich, wo sich Kinder aufhalten werden, entfernt. Offen ist noch die Entscheidung, ob dies auch in anderen Gebäudeteilen erforderlich ist. Die Zusatzkosten würden sich auf ungefähr 80000 Euro belaufen.

Neben den Problemen bei der Bödensanierung gab es auch bei der Lieferung der Fenster einige Komplikationen und damit zeitliche Verschiebungen bei den Folgearbeiten.

Bezüglich der Nutzung der weiteren Räume steht die Gemeinde laut Huber in ernsthaften Verhandlungen mit einem Einzelhändler zur Einrichtung eines Supermarktes. Für weitere Verwendungen würden viele Wünsche an den Bürgermeister herangetragen, zum Beispiel für eine Kurzzeitpflege und auch eine gastronomische Nutzung.

All diese Vorstellungen müssten unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit betrachtet werden. Das Unternehmen "Kauf und Umbau des Fiedlergebäudes" dürfe kein "Draufzahlgeschäft für die Gemeinde für alle Zeit" werden, so die Position der politisch Verantwortlichen der Gemeinde.

mjo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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