Besucher erlebten ihr "Blaues Wunder"

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Im Queens ging mit "STASHD" die Post ab.

Wasserburg - Zehn Wasserburger Lokale machten diesmal bei dar Nacht der blauen Wunder mit. Das breitgefächerte Musikprogramm und die Atmosphäre waren Erfolgsgaranten.

"Laaaaa, la lalalaLaaaaa, la lalala"... nicht nur beim Crockodile Rock von Elton John sangen die Besucher kräftig mit und hatten, so wie im Liedtext "so much fun", sehr viel Spaß. Die neunte Nacht der "Blauen Wunder" in Wasserburg bot wieder Unterhaltung pur und viereinhalb Stunden Musik verschiedener Stilrichtungen.

Natürlich gab es jede Menge Rock- und Pop Klassiker zu hören und nicht wenige Besucher tänzelten gut aufgelegt durch die Lokale und vereinzelt auch durch die Gassen. Mit einem einmaligen Eintritt löste der Besucher das Ticket für eine stimmungsvolle Musikreise durch zehn Lokale und Stilrichtungen.

Revival eines Großen mit "Dylan on the Rocks" im Paulaner.

Pünktlich um 20.30 begannen die jeweils halbstündlichen Gigs der einzelnen Bands, die zur "Tour de Kneip" durchdie Wasserburger Altstadt einluden. Während der jeweils 20 minütigen Pausen konnten die Musikfreunde dann gechillt und bei milden Temperaturen zur nächsten Kneipe ziehen, ohne dort den nächsten Auftritt zu verpassen.

Nicht wenige Besucher riskierten dabei einen Blick in das ein oder andere Lokal, dass sie bislang noch gar nicht kannten. Bei der Auswahl der Bands war hingegen wenig Experimentierfreude gefordert, denn bei Rock, Pop, Beat, Blues, Country, Folk, Latin oder Italo Pop kamen Musikfreunde aller Stilrichtungen und Altersklassen auf ihre Kosten.

Eindrücke vom vergangenen Jahr

Nacht der blauen Wunder

In Clubatmosphäre pflegten die Musiker ihren Kontakt zum Publikum, ließen den Funken überspringen und gingen auf spezielle Zuhörerwünsche ein. Eine Stimmungshochburg befand sich in der Paulaner Stuben. Hier bot das Michael Alf Duo Songs von Ray Charles bis Joe Cocker mit Mitsingcharakter und spielte das Publikum mit Boogie Woogie schwindlig.

Gleich hinten im Saal erlebten die Zuhörer mit Dylan on the Rocks etwas ruhigere Töne und ein Revival Bob Dylans in faszinierendem, original scheinendem Tongewand. Gleich um die Ecke im Palmano 1 steppte nicht der Bär, sondern das ganze Lokal zu afrokubanischen und lateinamerikanischen Rhythmen der Band Son Compadre.

Mit Spielfreude erwärmte das Quartett das Blut des Publikums im Salsa Schritt und hier waren viele Zugaben gefordert.

Gut eingespielt zeigte sich Real Deal im Club Titanic, wo alles andere als Untergangstimmung herrschte. Der Geist der 60ger wehte im Roten Turm. Im Jingle-Jangle Sound der RickenbackerGitarren regte hier der Hot Beat der Band "Beathotel" das Publikum zum Mitwippen und Mittanzen ein.

Auf dem Weg über die Innbrücke konnte noch ein Zwischenstopp im zufällig vorbeifahrenden "Bar-Bus" eingelegt werden, ehe dann im Queens" mit STASHD so richtig die Post abging und das Publikum gemeinschaftlich Klassiker wie "Born tobe wild" anstimmte.

Ruhiger ließen es die Speiselokale wie "La Pastaria" angehen. Hier erklang der Italo-Pop von Bruno Renzi eher zur Untermalung. " Unser Favorit waren die Salsa-Rhythmen von Son Compadre" sagte ein Pärchen aus dem Landkreis Traunstein, das zum ersten Mal ein "Blaues Wunder" in Wasserburg erlebte und durch sieben Lokale gebummelt war. Das Schöne dabei sei gewesen, dass es nirgends zu voll war und überall eine super Stimmung geherrscht habe.

Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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