Breitband und die Machbarkeitsstudie

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Amerang - Geschäftsleiter Helmut Stadler berichtete im Ameranger Gemeinderat über das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie über die Breitbandversorgung im ländlichen Raum.

Vielfältig sind die Aktivitäten ehrenamtlicher Sozialarbeit in der Gemeinde, über die Sonja Herbst dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung berichtete. Ihre Funktion als örtliche Senioren- und Behindertenbeauftragte verstehe sie auch als Bindeglied zwischen Kirche und Gemeinde. So hätten drei Firmgruppen die Bewohner des Altenheimes besucht und Kontakte mit den älteren Menschen geknüpft. Andersherum hätten junge Christen ältere Bürger eingeladen und ins Bauernhausmuseum begleitet. Um lebendige Kontakte zwischen Jung und Alt bemühe sich auch der Trachtenverein, berichtete Herbst.

Mit den aktiven Helfern der Seniorenarbeit berät die Beauftragte auch aktuelle Themen wie den Umgang mit Demenzerkrankten oder Schlaganfallpatienten. Einmal im Monat bestehe das Angebot eines Gottesdienstes im Betreuten Wohnen des Altenheimes, außerdem gebe es regelmäßige Liedernachmittage oder Kartenspielen und an Weihnachten verteile man an etwa 20 Alleinstehende kleine Geschenke. Ein wichtiges Anliegen sei der Einsatz für Barrierefreiheit in der Gemeinde, die beim Rathausneubau, der Neugestaltung der Ortsmitte und bei der Friedhofserweiterung bereits selbstverständlich gewesen seien. Sonja Herbst bat darum, den Bedarf älterer oder behinderter Menschen nach Besuch, Begleitung, Rasenmähen oder anderen Wünsche zeitnah an sie zu melden unter der Telefonnummer 08075 / 414.

Geschäftsleiter Helmut Stadler berichtete in der Sitzung über das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie über die Breitbandversorgung im ländlichen Raum, die der Landkreis in Auftrag gegeben hatte. Die Studie zeigt den Istzustand im Landkreis sowie im speziellen Gemeindegebiet sowie eine Grobplanung mit Alternativen für die bisher unterversorgten Gemeindeteile. Dies betreffe in Amerang vor allem die Ortsteile Evenhausen, Stephanskirchen und Kirchensur. Weitere Fachgespräche sollen geführt werden. Der Landkreis werde im weiteren Verfahren bei der Vorbereitung der planerischen und baulichen Leistungen nur vermittelnd auftreten, die Gemeinden müssten in eigenem Namen weiter tätig werden.

Einen Zuschuss von gerundet 600 Euro gewährte der Gemeinderat der Rosenheimer Station der Katholischen Dorf- und Betriebshelfer. Der Betrag ist im Haushalt 2010 verankert und stellt eine Förderung von 0,50 Euro je geleistete sozialpflichtige Stunde für 1195 Stunden in 2009 dar.

2500 Euro bekommt der Ameranger Verschönerungsverein dieses Jahr für die laufende Unterhaltung der gemeindeeigenen Grünanlagen, Spielplätze, Wege und Bänke.

mpa/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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