Bürger wollen "WS"- und "AIB"-Kennzeichen

Wasserburg/Bad Aibling - Viele Bürger wollen die "alten" Kfz-Kennzeichen "WS" und "AIB" zurück. Einer der Hauptgründe hierfür ist die Identifikation mit der Heimat. 

Die "Heilbronner Initiative Kennzeichenliberalisierung" widmet sich den Möglichkeiten, auslaufende Kennzeichen wieder einzuführen oder durch Gebietsreformen gefährdete Kennzeichen zu erhalten.

Im Rahmen dieser Initiative befragte die Hochschule Heilbronn unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Bochert im Jahr 2010 bundesweit mehr als 17.000 Personen in 81 deutschen Städten. Darunter waren auch 15 bayerische Städte.

Wasserburg und Bad Aibling sind ebenfalls betroffen. Bei einem Pressegespräch im Wasserburger Rathaus stellte Bochert am Mittwoch die Ergebnisse der Studie vor. "Die Befragung in Städten, die ein Altkennzeichen hatten, machte deutlich, dass die Menschen das zum Großteil befürworten", so Bochert im Videointerview. "Über zwei Drittel der Befragten wollen das Altkennzeichen ihrer Stadt zurück, überraschender Weise vor allem die Jüngeren."

Grund hierfür sei ein gewisser Verortungsgedanke, erklärt der Professor. "Die Menschen wollen sich mit ihrer Stadt und ihrer Heimat identifizieren. Ein "WS"- oder "AIB"-Kennzeichen ist sozusagen ein Symbol für die Heimatstadt.

Auch Wasserburgs Bürgermeister wünscht sich, dass künftig wieder mehr Autos mit dem "WS"-Kennzeichen unterwegs sind. "Wir unterstützen das voll und ganz", so Kölbl. "Die Freude wäre groß, wenn dieses Kennzeichen wieder käme." Auch die politischen Hürden, die bei einer Wiedereinführung zu bewältigen wären erklärt Kölbl im Video.

Was denken Sie über die Einführung der Altkennzeichen "AIB" und "WS" in Bad Aibling und Wasserburg? Sind Sie der Meinung, das wäre sinnvoll? Diskutieren Sie mit!

Quelle: rosenheim24.de

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