Burgerfeldern stinkt der Dreck

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Wasserburg - Beifall gab es bei der Bürgerversammlungfür den Vortrag von Bürgermeister Michael Kölbl, nachdem er auch im Burgerfeld vorgestellt hatte, was in den vergangenen Monaten in der Stadt passiert ist.

Bürgermeister Michael Kölbl erklärte, wie es mit den Finanzen der Stadt aussieht und auch dort erläuterte er ausführlich das jüngst im Stadtrat vorgestellte Gutachten zur Bahnstrecke in die Altstadt. Die Anregungen und Fragen danach bezogen sich nicht nur auf das Burgerfeld. Gar nicht schön fand ein Wasserburger "das Loch" im neuen Fußgängerdurchgang am Roten Turm. Ein Spitzbogen, wie es in der Stadt mehrere gebe, wäre schöner gewesen, ging aber, so der Bürgermeister, schon aus statischen Gründen nicht. Auch dass das Einbiegen in die Schlachthausstraße enger geworden sei, wurde kritisiert. Das sei richtig, aber dafür gebe es jetzt dort einen Fußgängerweg, sagte Kölbl dazu.

Eine Bitte gab es zum Thema Altpapier. Auch im Burgerfeld sehe man für Altpapier immer mehr die blauen Tonnen. Mit einer kleiner Arbeit, nämlich dem Sammeln und Bündeln für die Zeitungsammlung der Vereine, würde man diese unterstützen, was, so Kölbl, ganz klar auch ein Anliegen der Stadt sei.

Beschwerden aus Wohngebieten, dass öffentliche Toiletten fehlten, habe er noch keine bekommen, so der Bürgermeister zu diesem Thema, "das ein endloses ist". Auch im Hinblick auf Vandalismus müssten hier gescheite Lösungen gesucht werden. Eine könnte die "freundliche Toilette" sein, worüber man derzeit mit den Gastronomen in der Altstadt rede.

Nach dem Wegfall der Grüngut- und Kerzenbehälter in den vier Feldern im Friedhof Am Herder müsse man wegen einer Hand voll Blätter durch den ganzen Friedhof zu den zentralen Sammelbehältern, schilderte eine ältere Dame, die zugab, die Blätter auch schon mal über den Zaun geworfen zu haben, wo mittlerweile auch schon Kerzen lägen. Angedacht sei, so Guido Zwingler, an vier Punkten im Friedhof Grabschubkarren bereitzustellen. Gleich am Tag nach der Bürgerversammlung hat der Bauhofchef einen weiteren Kunststoff- und einen Grüngutbehälter im Friedhof aufgestellt. Und beim Tor am Eingang soll wieder einer der beiden Flügel offen bleiben. Früher, so Zwingler, sei das Tor immer offen gewesen. Da Besucher aber zum Teil mit den Autos bis zu den Gräber gefahren sein, habe man es geschlossen. Nun gibt es einen Kompromiss.

Um mehr Ordnung und Sicherheit ging es auch bei den weiteren Beiträgen. Geprüft werden soll, ob der Gehweg von Opel Weber zum Steinmühlenweg, "wo keine zwei Leute nebeneinander gehen können, aber sehr viele Schüler unterwegs sind", etwas gemacht werden kann. Ein Schweinestall sei die Wiese am Finanzamt, manche Hecken würden nicht geschnitten, im Brückmühlweg sehe es wüst aus und auch und nach wie vor auf der Rampe bei Opel Weber. "Ich möchte dort am Samstagvormittag mit meinen kleinen Kindern vorbei gehen können und bitte um geeignete Maßnahmen, dass man dort nicht angepöpelt wird und über Glasscherbenhaufen gehen muss", so ein Beitrag. Dieses Problem, so der Bürgermeister, sei erkannt, aber noch nicht gebannt. Den anderen Klagen soll nachgegangen werden. Auch dem Vorschlag, die Einbahnregelung am Unterauerweg zum Lehrerparkplatz aufzuheben, weil sich keiner daran halte. "Wenn es konkrete Probleme gibt, bitte gleich melden", so der Bürgermeister.

vo/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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