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Bushaltestelle ein Sicherheitsrisiko?

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Gefahr für Kinder oder nicht? S-förmige Straße, Haltestelle links direkt an der Straße (gekieste Stelle am Feldrand). Rechts befinden sich ein Fußgänger- und Radweg, 50 Meter davor die schlecht einsehbare Kreuzung nach Zuhr/ Maierhof.

Soyen - Streitpunkt Bushaltestelle Maierhof/Zuhr: Der Soyener Gemeinderat diskutierte in seiner jüngsten Sitzung darüber, ob die Bushaltestelle überhaupt ein Sicherheitsrisiko für Kinder darstelle.

Welche Maßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen seien, wurde ebenfalls besprochen.

Die Haltestelle war um 50 Meter aus dem Kreuzungsbereich heraus verlegt worden, quasi ins freie Feld. Insgesamt 22 Kinder steigen dort aktuell ein und aus. Das Problem ist, dass vor allem einheimische Autofahrer sehr zügig auf der kurvenreichen Strecke von Strohreit nach Soyen unterwegs sind. Der Gemeinderat befasste sich nun mit einer möglichen Geschwindigkeitsbegrenzung in diesem Bereich. Ein Bushaltestellen-Hinweisschild würde nur an uneinsehbaren Haltestellen in Betracht kommen, hieß es.

Zu der Diskussion äußerte sich Dritter Bürgermeister Karl-Heinz Nießner als Fachmann, da er beruflich ebenfalls mit solchen Verkehrsdiskussionen zu tun habe. Er sehe keinen Handlungsbedarf, die Kinder müssten eben an der Haltestelle stehen bleiben oder von Eltern begleitet werden, falls die Kinder noch nicht fähig wären, alleine an der Bushaltestelle zu warten. Nach der Straßenverkehrsordnung wären Schilder ohnehin nicht erlaubt, jedenfalls nicht ohne besonderen Grund, befand Nießner.

Peter Oberpriller und Thomas Weber hingegen schlugen hingegen eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung vom Ortsausgang bis Wetterstett vor, wo derzeit auch der Fahrradweg endet. Zweiter Bürgermeister Peter Müller setzte sich sogar für eine durch die Gemeinde eigenverantwortlich durchgeführte Aufstellung von Geschwindigkeitsbegrenzungs-Schildern ein. Andere Gemeinderatsmitglieder bezweifelten generell Sinn und Zweck solcher Verkehrschilder, zudem würde man bereits in der Fahrschule lernen, sein Fahrverhalten an Sicht und Fahrverhältnisse anzupassen. Nach einer ausführlichen Diskussion entschied man sich mit 12:1 Stimmen, das Thema zu vertagen, da in naher Zukunft eine amtliche Verkehrsschau anstehe und somit die Situation mit Polizei und dem Landratsamt Rosenheim besprochen werden könne.

Ein weiterer Punkt im Zusammenhang mit der Bushaltestelle Zuhr war die Aufstellung eines Bushäuschens oder einer Wetterschutzwand. Das bisherige Bushäuschen ist aus massivem Holz. Der allgemeine Wunsch im Rat ist es, eine durchsichtige Glaswand, die inzwischen aufgrund des Sicherheitsaspekts Standard ist, einzusetzen. Die Entscheidung wurde jedoch auch vertagt, man versuche vorerst, eventuell über das Landratsamt ein gläsernes "Bushäusl" zu beziehen, so hoffte Bürgermeister Karl Fischberger.

mbe/Wasserburger Zeitung

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