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Zehn Monate auf Bewährung für geständigen 30-Jährigen

Computer voller Kinderpornos

Wasserburg (WZ) - Aus England gelangte ein Datenträger ans Bundeskriminalamt und führte die Beamten auf die Spur eines 30-jährigen gelernten Krankenpflegers, der mittlerweile in Rosenheim wohnt. Jetzt musste er sich vor Gericht verantworten.

Auf seinem PC fanden die Ermittler schließlich über 460 Dateien mit kinderpornografischen Darstellungen. Nun musste sich der Mann, der nach einer Umschulung jetzt arbeitslos ist, vor dem Amtsgericht Wasserburg wegen Besitz und Erwerb kinderpornografischer Schriften verantworten. Dabei räumte er die Tat in vollem Umfang ein und bedauerte, mit seinem Verhalten am Unglück vieler Kinder indirekt mitverantwortlich gewesen zu sein. Deswegen habe er sich auch aus eigenem Antrieb in eine psychotherapeutische Fachbehandlung für Sexualstraftäter begeben.

Das psychologische Gutachten bestätigte dem 30-Jährigen trotz fixierter pädophiler Neigungen eine günstige Sozialprognose. Strafmildernd wirkten sich auch das volle Geständnis des Angeklagten und die Aushändigung des gesamten Beweismaterials aus. Außerdem war er bisher noch nicht straffällig geworden.

Daher verurteilte ihn das Gericht zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung, und zu zehn Tagen gemeinnütziger Arbeit. Des Weiteren wurde ihm die Fortsetzung seiner Therapie auferlegt. Der Angeklagte nahm das Urteil an und trägt die Kosten des Verfahrens.

Rubriklistenbild: © re

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