Dank für sozialen Einsatz

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Max Neustifter (links), Leiter des Wasserburger Sozialkaufhauses, und Peter Selensky (Mitte), Vorsitzender des Trägers Diakonie, nahmen bei der Ausschüttung der Sparkassensozialstiftung den größten Einzelbetrag entgegen. 5000 Euro gab es auf Vorschlag von Bürgermeister Michael Kölbl für den Umbau des Kaufhauses.

Wasserburg/Landkreis - 40.000 Euro für hilfsbedürftige Menschen in der Region hat die Sozialstiftung der Sparkasse Wasserburg ausgeschüttet.

Für die karitativen Organisationen, Vereine und Einrichtungen, die im Unterauerhaus die Schecks zur Unterstützung ihrer Arbeit in Empfang nahmen, stellen die Spenden auch einen Dank für ihr Engagement dar.

Sie eröffnen ein Sozialkaufhaus und bestücken eine Tafel mit kostenlosen Lebensmitteln für sozial Schwache, kümmern sich um Behinderte oder psychisch Kranke, errichten einen Beachvolleyballplatz für die Dorfjugend, springen als Ersatzmütter in Familien ein, wenn Mama im Krankenhaus liegt, erfüllen armen Kindern einen Wunsch: Die Bandbreite des karitativen, sozialen und ehrenamtlichen Engagements im Raum Wasserburg ist groß. Die Auswahl der Empfänger der 40.000 Euro, die bei der zweiten Ausschüttung der Sozialstiftung der Stadt- und Kreissparkasse Wasserburg ausgegeben wurden, spiegelte diese Vielfalt des Engagements treffend wider. Von der Arbeiterwohlfahrt bis zur Diakonie, vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft bis zum Kinderschutzbund, vom Betreuungshof Rottmoos bis zur Stiftung Attl, vom Förderverein Gabersee bis zur Fußballabteilung des TSV Wasserburg, von der Dorfhelferinnenstation bis zur Familienhilfe reichte das Spektrum der Empfänger.

Sparkassenvorstandsvorsitzender Richard Steinbichler unterstrich beim Empfang der Vertreter der begünstigten Vereine, Einrichtungen und Organisationen die Mehrfachbedeutung der Zuwendungen: Sie sollen nach seinen Angaben nicht nur die Arbeit finanziell unterstützen und wichtige Initiativen, Projekte sowie Anschaffungen ermöglichen, sondern auch zum Weitermachen motivieren. Außerdem soll dem Engagement, das oft still und im Verborgenen stattfindet, "die Aufmerksamkeit verliehen werden, die es verdient hat", so Steinbichler.

Dieses Ziel unterstrichen auch Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl sowie die Landräte des Landkreises Rosenheim, Josef Neiderhell, und des Landkreises Mühldorf, Georg Huber, und der stellvertretende Landrat von Erding, Friedrich Steinberger. Sie vertraten die Eigentümer der Sparkasse Wasserburg, die zu 50 Prozent der Stadt, zu 25 Prozent dem Landkreis Rosenheim, zu 17 Prozent dem Landkreis Mühldorf und zu acht Prozent dem Landkreis Erding gehört.

Zum 175-jährigen Bestehen hatte die Sparkasse für die Bürger in ihrem Geschäftsbereich eine Kultur- stiftung ins Leben gerufen. Als für diese ein Stiftungskapital von einer Million Euro angespart war, folgte die Sozialstiftung. Auch diese verfügt mittlerweile über eine Million Euro Grundkapital. Die Sozialstiftung arbeite unabhängig von der Gründerin, der Sparkasse, erläuterte Steinbichler beim Empfang. Das Vorschlagsrecht für die Verteilung der Stiftungsgelder liege bei den Vertretern der Landkreise und der Stadt, die Entscheidung falle im Stiftungsrat.

Mit der Sozialstiftung unterstreiche die Sparkasse ihre Verankerung in der Region und ihre Verantwortung für das soziale Leben, betonte der Vorstandsvorsitzende. Gesellschaftliches Engagement gehöre zum Selbstverständnis der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg. Sie fühle sich dem Gemeinwohl verpflichtet und grenze sich dadurch von rein gewinnorientierten Geschäfts- und Großbanken ab, schlug er den Bogen zur Kritik am "Turbokapitalismus" auf den Finanzmärkten. Vereine und Organisationen wie die Caritassozialstation Wasserburg, das sonderpädagogische Förderzentrum oder die Selbsthilfegruppe für Multiple-Sklerose-Erkrankte und die Rosenheimer "Aktion für das Leben" - einige der 34 Empfänger der Stiftungsgelder - garantieren nach Überzeugung der Sparkasse und des Stiftungsrates, dass die Menschlichkeit im Alltag der Region nicht zu kurz kommt.

duc/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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