Lob und Dank für Sportler

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Neben TSV-Vorstand Helmut Pscherer freuten sich über die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft Karl Zenger, für 65 Jahre Richhilde Thürstein, Hildegard Roßrucker und Hans Schnett mit Bürgermeister Michael Kölbl (von links).

Wasserburg - Deutsche Meister, bayerische Meister und auch Meister auf südbayerischer Ebene: Die sportlichen Größen des TSV sowie des MSC gaben sich beim Fest- und Ehrenabend die Ehre.

Die sportlichen Größen des Turn- und Sportvereins Wasserburg (TSV) sowie des Motorsportclubs Wasserburg (MSC) und der Wagner-Wirt-Schützen gaben sich beim gut besuchten Fest- und Ehrenabend des städtischen Sports im Rathaussaal die Ehre. Allen wurde eins zuteil: Dank und Anerkennung für herausragende sportliche Leistungen.

"Halten Sie die Luft an, aber vergessen Sie das Atmen nicht...": Nicht treffender hätte TSV-Vorsitzender Helmut Pscherer die Worte eines Sportreporters zitieren können, wenn es an diesem Abend um die Ehrung langjähriger Mitglieder im TSV ging. Bewundernswerte 65 Jahre Verbundenheit mit dem TSV zeichnen heuer Hildegard Roßrucker, Hans Schnett und Richhilde Thürstein aus. Annähernd gefolgt von Mathias Stecher und Karl Zenger mit eindrucksvollen 60 Jahren. Im Übrigen gab es eine ganze Riege von Jubilaren für 50, 40, und 25 Jahre Mitgliedschaft (siehe Kasten). Sie alle erhielten von der Vereinsvorstandschaft um Helmut Pscherer, Alfred Schuhbeck und Anton Kösters eine Dankesurkunde samt entsprechender Auszeichnung. In diesem Sinne sprach Vorstand Pscherer, der den Abend gewohnt sportlich-treffsicher und kurzweilig moderierte, dann auch von Bewunderung und Verbundenheit, welche die Geehrten auszeichne. Und eben die Tatsache, einem Verein treu zu bleiben, insbesondere dann, wenn die aktive Wettkampfzeit schon lange beendet sei. Alle sie hätten den Namen der Stadt sportlich überregional vertreten, so Pscherer.

Die Vereinsnadel in Gold, Silber und Bronze wurde an Dr. Franz Amann, Konrad Fürstenberger und Helmut Kristen verliehen. Diese drei haben langjährige funktionelle Mitarbeit im Verein geleistet, konkret in der Tischtennisabteilung und im Radsport. Dank und Anerkennung für herausragende sportliche Leistungen spricht im Rahmen des Festabends alljährlich auch die Stadt Wasserburg aus. Bürgermeister Michael Kölbl dankte dabei nicht nur den Sportlern selbst für ihren Ehrgeiz und das Engagement, sondern auch allen Eltern und Trainern, die das Erreichte mit ihrer Unterstützung erst ermöglicht hätten. "Wir leben in einer Kleinstadt von Vereinen. Sie sind für das gesellschaftliche Miteinander grundsätzlich wichtig", so der Bürgermeister. Kölbl verwies dabei auch auf den neuen "Familienpass" (wir berichteten), der künftig eine finanzielle Förderung von Mitgliedschaften in Vereinen bieten könne.

32 Sportler konnten in der Folge Medaillen in Gold, Silber und Bronze aus der Hand des Bürgermeisters für ihre Leistungen in Empfang nehmen (siehe Kasten).

Genutzt wurde der Abend traditionell auch, um die Arbeit und die Erfolge der Abteilungen innerhalb des Vereins vorzustellen. So heuer bei den Abteilungen Taekwondo, Basketball und Leichtathletik. Johanna Höcketstaller, langjährige Erfolgsathletin und Aushängeschild der Leichtathletik, ergriff die Gelegenheit, sich von "ihrem" Verein zu verabschieden und "Danke" zu sagen. Ihr weiterer Lebensweg führt sie nach Amerika.

Präsentieren konnten sich heuer erstmals auch Vereine außerhalb des TSV, die mit ihrer Arbeit im Sportbereich angesiedelt sind, so die Wagner-Wirt-Schützen aus Reitmehring wie auch der Motorsportclub Wasserburg.

Für die musikalische Untermalung des Abends sorgten die flotten Rhythmen von "Trio Tonale".

tro/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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