"Das soll in den Ferien passieren"

+
Wie eine Insel im Meer liegt derzeit der Stadtbahnhof mitten in der Baustelle. Die ersten Anschlüsse des Kreisverkehrs sind zu sehen (Bildrand links), bis Ferienende soll hier der Verkehr rollen. Nur die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes, die muss bis zum kommenden Jahr warten.

Wasserburg - Die einseitig gesperrte Schmidzeile, die Umleitung rund um den Bahnhof, daran hatten sich die Wasserburger gewöhnt. Fragten sich nur "Wie lange dauert das noch?"

"Wir liegen weitestgehend im Zeitplan", sagt Stadtbaumeister Manfred Förtsch-Menzel, es habe lediglich eine minimale Verzögerung von ein, zwei Tagen beim Kanalbau gegeben.

Der Kanalbau ist in der Zwischenzeit abgeschlossen, Kanalsanierung ist aber noch nötig. Um diese vorzubereiten musste im Hag ein neuer Schacht gesetzt werden, deshalb die Sperrung in der vergangenen Woche. Der alte Schacht sei so klein gewesen, so Förtsch-Menzel, dass da niemand hinunter kam. Das ist für die Kanalsanierung aber ein Muss, denn in den bestehenden Kanal wird ein neuer hineingeschoben und der muss angeschlossen werden.

Für die Sanierung ist in den nächsten zwei Wochen auf Höhe der Post eine kurzzeitige halbseitige Sperrung nötig. Die soll zu verkehrsarmen Zeiten erfolgen.

Busbahnhof schon weit fortgeschritten

Angenehm, wenn man bei sommerlichen Temperaturen mit Wasser arbeiten darf.

Der Busbahnhof macht rasante Fortschritte. Die Haltebuchten sind schon bestens erkennbar, zum Teil auch schon gepflastert. Die Ausschreibungen für die Arbeiten am Busbahnhof gewannen überwiegend einheimische Firmen, "so profitiert auch die hiesige Wirtschaft davon", freut sich der Stadtbaumeister. Der sicher ist, dass nach den Ferien der Schülerverkehr schon über den neuen Busbahnhof abgewickelt werden kann. Die Dächer, unter denen Fahrgäste Schutz vor Schauern suchen können, die werden vermutlich erst im Oktober aufgestellt.

Eng wird es nochmal werden, wenn der Kreisverkehr endgültige Formen annimmt. Die Konturen sind schon zu sehen, der Ausbau selber erfolgt in zwei Teilen. Die Tragschicht kann auch in zwei Teilen aufgebracht werden, und das ist auch bei laufendem Verkehr möglich. Nur die Deckschicht, die muss in einem Zug aufgebracht werden. "Das wird, wie beim Kreisverkehr Köbingerbergstraße/Landschaftsweg, hoffentlich kurzfristig und über Nacht möglich sein", so Förtsch-Menzel. Falls nicht, dann müsse man Lösungen suchen, wie Autofahrer trotzdem in die Altstadt kommen. Welche Variante auch immer, sie wird in den nächsten vier Wochen fertig. "Natürlich. Das wollen wir in den Ferien schaffen", betont der Stadtbaumeister. Schließlich will die Bauverwaltung auch bei nötigen Sperrungen das Verkehrschaos möglichst klein halten.

Nur die letzte Verschönerung des Millionenprojektes "umgestaltete Stadtzufahrt", die Pflasterung des Bahnhofsvorplatzes, die ist nicht mehr in den Ferien vorgesehen. "Da wird erst nächstes Jahr gepflastert."

syl/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser