Denkmalschutzkonzept für Wasserburg

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Wasserburg - In der Wasserburger Altstadt dürfen Holzfenster nicht durch Kunststofffenster ersetzt werden. Vertreter der Stadt Wasserburg und des Landratsamtes Rosenheim einigten sich am Donnerstag darauf, neue Fälle nicht zu dulden.

Überprüft werden zudem alle ohne Genehmigung errichteten Photovoltaik- und Solaranlagen.

Für Landrat Josef Neiderhell steht der Ensembleschutz der Altstadt im Vordergrund. Neiderhell stellte heraus, dass sein Haus auf Zuwiderhandlungen reagieren werde. Für Eigentümer in der Wasserburger Altstadt bedeutet das, wer die Vorgaben einer Gestaltungssatzung nicht einhält, dem drohen eine zeitnahe Baueinstellung sowie eine nachfolgende Anordnung der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands.

Das Konzept „Denkmalschutz Wasserburg am Inn“ sieht vor, dass alle bis zum 27. August dieses Jahres eingebauten Kunststofffenster geduldet werden. Alle nach diesem Datum eingebauten Fenster müssen aus Holz sein. Grundsätzlich stellte die Gesprächsrunde fest, dass jede bauliche Veränderung im besonders schutzwürdigen Gebiet der Altstadt eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis braucht. Diese wird auch für Photovoltaik- und Solaranlagen gefordert, die eigentlich grundsätzlich baugenehmigungsfrei sind.

Um eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zu bekommen müssen sich die Anlagen in die Dachlandschaft der Altstadt einfügen. Zudem müssen sie deutlich kleiner sein als die vorhandene Dachfläche. Vor dem Hintergrund dieser Vorgaben werden auch alle bestehenden Anlagen überprüft. An dem Gespräch im Rosenheimer Landratsamt nahmen neben dem Landrat unter anderem Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl, der Stadtbaumeister Manfred Förtsch-Menzel, die Leiterin der Abteilung Bauordnung und Bauleitplanung im Landratsamt Verena Neburg sowie der Sachgebietsleiter Denkmalschutz, Alois Juraschek teil.

Pressemitteilung LRA Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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