Dialekt nur etwas für die Unterschicht?

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Wasserburg - Dies stellte jetzt das Lehrerkollegium klar! In einem Deutschunterricht war die Rede davon, dass Mundart nur etwas für Bildungsferne und die Unterschicht sei.   

So war in einer Deutschstunde zum Thema Dialekt ein Zettel ausgeteilt worden mit dem Satz: "Mundart wird vorwiegend von der Unterschicht beziehungsweise von Personen mit geringer Schulbildung gesprochen". Schnell gab es Aufregung, hier würden Dialektsprecher diffamiert.

Auch Schulleiter Johann Schaller erklärte gegenüber der Wasserburger Zeitung in der letzten Woche, dieser Satz sei "von der Lehrkraft offensichtlich nicht reflektiert und mehr als unglücklich". Nun aber muss er zurückrudern!

In der heutigen Ausgabe schreibt die Heimatzeitung, dass sich das Lehrerkollegium gegen den Vorwurf wehrt. Es sei vielmehr ein Missverständnis, denn mit dem provokanten Zitat wollte die Lehrkraft Widerspruch bei den Schülern auslösen und eine Diskussion starten. Dies sei auch prompt gelungen.

Der Schulleiter räumte nun ein, er habe nicht daran gedacht, dass es sich bei dem Zitat um eine sogenannte "Problematisierung" zum Unterrichtseinstieg gehandelt haben könnte.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel hier auf ovb-online.de oder in Ihrer Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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