Tod durch Kopfschuss: Prozess zieht sich hin

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Das Opfer.

Traunstein - Der Prozess um den Mord an einem 52-jährigen Türken zieht sich weiter in die Länge. Am Montag stellte der Verteidiger des 49-jährigen Angeklagten mehrere Beweisanträge.

Hier wurde Osman Saracuz gefunden.

Bei dem Prozess um den Mord an einem 52-jährigen Türken ist ein Ende nach wie vor nicht in Sicht. Am Montag stellte der Verteidiger des 49-jährigen Angeklagten mehrere Beweisanträge. Die Kammer traf noch keine Entscheidung darüber. Vorsitzender Richter Karl Niedermaier kündigte an, die Entscheidung darüber am nächsten Verhandlungstag bekannt zu geben.

Die Vorwürfe gegen den Angeklagten

Dem 49-Jährigen wird vorgeworfen, einen Landsmann im März 2010 bei Edling erschossen zu haben. Das ebenfalls zur Vereinsspitze gehörende Opfer hatte herausgefunden, dass der mutmaßliche Mörder die Vereinskasse seit 2001 um 56.000 Euro geplündert hatte und wollte das aufdecken.

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Die Hintergründe der Tat

Zu den Hintergründen der Tat ist bislang erst wenig bekannt. Wie Medien berichten, war der 49-jährige Angeklagte Vorsitzender in einem türkischen Unterstützungsverein und soll es im Rahmen seiner Tätigkeit mit den Finanzen nicht so genau genommen haben. Dadurch soll dem Verein ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden sein. Dem 52-jährigen Opfer sollen diese Unregelmäßigkeiten aufgefallen sein, die er anschließend bei einer Sitzung des neuen Vorstands - die für den 14. März angesetzt war - darlegen wollte.

Soweit kam es aber nie. Saracuz wurde in der Nacht zuvor auf brutale Art und Weise getötet. Der 48-Jährige soll mit Saracuz in der Nacht zum 14. März in die Gegend zwischen Edling und Albaching gefahren sein. Anschließend stiegen beide aus dem Auto aus. Dabei soll der Tatverdächtige plötzlich eine Waffe gezogen haben und Saracuz in den Kopf geschossen haben.

Bayernwelle SüdOst

Quelle: rosenheim24.de

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