Im Vorfeld gab es Gerüchte

Störfaktor Null: Asylinfo in Edling verlief sachlich

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Auch nach Edling kommen bald Asylbewerber. Es sollen Container aufgestellt werden und weiterer Wohnraum angedacht sein.
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Edling - Fest steht, dass auch ins Gemeindegebiet Edling Asylbewerber kommen werden. Unter anderem sollen Containermodule aufgestellt werden. Jetzt wurden die Bürger über die Abläufe informiert.

Vertreter der Gemeindeverwaltung und Gemeinderäte aus Edling zeigten sich erfreut über das große Interesse der Bürger. Eine überfüllte Aula der Franziska-Lechner-Schule und viel zu wenig Sitzmöglichkeiten.

Unter anderem Bürgermeister Matthias Schnetzer bat die Bürger darum, diese Herausforderung gemeinsam anzunehmen. Nur im Zusammenhalt könne man solche Aufgaben meistern.

Durch die Caritas werden Ehrenamtliche aus den Gemeinden betreut, wenn es um die Alltagshilfen von Asylbewerbern geht. Deshalb wurde durch Vertreter der Caritas, die sich auch der Betreuung der Asylbewerber in Edling verpflichtet, Informationen im Detail erläutert. "Es geht um ganz einfache Schritte und Hilfen, damit sich die Neuankömmlinge schnell zurecht finden können", hieß es von den Caritas-Verantwortlichen.

Bereits jetzt gibt es einen Asylhelferkreis in Edling. Gut 30 Menschen haben sich bereiterklärt, sich ehrenamtlich zu engagieren, nach dem Infoabend am Dienstag kamen weitere Interessierte hinzu, die sich em Asylhelferkreis anschließen möchten.

Die Abläufe müssten sich erst nach Ankunft der Menschen in Edling einspielen, dem ist sich auch Dr. Manuel Diller, Leiter der Abteilung für kommunale und soziale Angelegenheiten im Landratsamt Rosenheim bewusst. Er motivierte die Bürger in Edling am Dienstag, sich der Herausforderung zu stellen und erläuterte die Möglichkeiten der Hilfe und die zu erfüllenden Pflichten, die der Landkreis in Bezug auf Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern hätte.

"Wir können das gemeinsam schaffen und danken sehr für Unterstützung durch die Bürger", zeigte sich das Gemeindeoberhaupt hoffnungsvoll.

Zu Störungen oder Stimmungsmache durch Asylgegner kam es nicht. Einige anwesende Bürger trauten sich jedoch Unsicherheiten und kritische Fragen nicht stellen, weil sie sich scheuten, öffentlich aufzutreten. Dr. Manuel Diller verdeutlichte, dass es für Behörden und Bürger gleichermaßen schwierig sei, sich mit den Gegebenheiten und Aufgaben umgehend wohl zu fühlen und diese stemmen zu können, ohne dass es Anfangsschwierigkeiten gebe. "Auch kritische Fragen und Unsicherheit sind menschlich", so der Asylexperte.

Quelle: rosenheim24.de

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