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Edlinger widmet seinem Hund ein Buch - mit versteckter Botschaft

Euphorisches „Hugoshuffle“: Wie ein Labrador Markus‘ Leben veränderte

Hundebuch „Hugo“ von Markus Fußstetter
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Markus Fußstetter hat ein Buch über seinen Labrador „Hugo“ geschrieben - mit allen Höhen und Tiefen.

Der Hund gilt als der „beste Freund des Menschen“. Dass dieser Spruch mehr als wahr ist, werden vermutlich alle Hundebesitzer dieser Welt bestätigen. Auch Markus Fußstetter. Der Edlinger hat sich deshalb unter das Autorenvolk gemischt - und eine Hommage an seinen Labrador geschrieben.

Edling/Landkreis Rosenheim - „Wild, unkontrolliert und im Nachhinein saulustig.“ Diese Worte kommen wie aus der Pistole geschossen, wenn Markus gefragt wird, wie er sein Leben mit Hund „Hugo“ beschreiben würde.

„Genau so war ‚Hugo‘ und ich bin mehr als dankbar, dass ich 13,5 Jahre meines Lebens mit ihm teilen durfte“, erzählt er im Gespräch mit wasserburg24.de.

Geschichten, in denen sich Hundebesitzer durchaus wiedererkennen

Jene Geschichten, die das Leben als Hundebesitzer so oder ähnlich schreibt hat der einstige Edlinger, der inzwischen in Rosenheim wohnt, niedergeschrieben - über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren - Anekdote für Anekdote. Witzig und konfus, rührend und traurig.

Von der heißblütigen Welpenphase und dem ungezügelten Flegelalter über „erwachsene Hundemomente“ bis zum letzten Atemzug beim Tierarzt - jede Erinnerung an seinen vierbeinigen Freund hat Markus detailliert festgehalten.

Der Feinschliff der Kurzgeschichten geschah 2020. Zu diesem Zeitpunkt saß „Hugo“ bereits auf einer Wolke im Hundehimmel. Veröffentlicht wurde das Buch vor knapp zwei Jahren im Frühjahr 2021.

„Man darf ihn nicht vergessen“

Die Gründe, überhaupt ein Buch zu schreiben waren vielfältig: „Zum Einen wollte ich meinem Hund eine Art Vermächtnis geben. Man darf ihn nicht vergessen und ich freue mich, dass vor allem meine Kinder immer wieder nachlesen können, was für ein Prachtkerl ‚Hugo‘ eigentlich war, welch lustige und sehr oft auch schräge Dinge er in seinem Hundeleben getan hat.“

Euphorische Momente, untermalt durch „Hugoshuffle“

Markus erinnert sich gerne an alltägliche Augenblicke, die „Hugo“ in eine ganz besondere Erinnerung verwandelt hat: Ob skeptische Igel-Begegnungen des Nachts, spontane Bekanntschaften mit Wildtieren wie einem Biber-Baby, flink am Spielfeldrand als tierischer Fußball-Co-Trainer oder eine wilde Schlittenpartie mit Überschlag im Schnee.

Das alles selbstverständlich immer gepaart mit seinem berühmten „Hugoshuffle“ - ein unbändiger Gefühlsausbruch, bei dem der gesamte Hund hüpfte, wackelte und Laute von sich gab, die sich durchaus als „Jodeln“ interpretieren ließen. „Schließlich sind wir hier ja in Bayern“, sagt Markus grinsend.

Im Toskana-Urlaub mit der Familie den Sonnenuntergang genießen oder Selfies mit dem Herrle: Labrador „Hugo“ war immer mit Feuereifer dabei.

„Es sind die kleinen Dinge im Leben, über die sich nur ein Hund so dermaßen freuen kann - und sei es noch so unwichtig in den Augen der Menschen. Ehrlichkeit, Treue und Freude an Kleinigkeiten: Ein Hund kann sich immer freuen - und du dich ganz leicht mit ihm“, fasst der 47-Jährige zusammen. „Lektionen, die ich ohne ‚Hugo‘ wohl selbst nie gelernt hätte.“

Tiefe Freundschaft zu Vierbeiner „Hugo“

Allgemein hätte Markus‘ Leben vermutlich ohne den 40-Kilo-Labrador eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Denn zu „Hugo“ kam er einst wie die Jungfrau zum Kind: „Ohne dieses Fellmonster wäre weder meine Tochter Lilli auf die Welt gekommen, noch hätte ich je die Mama meines Sohnes Pauli kennengelernt. Beide Kinder würden nicht existieren“, ist Markus überzeugt.

Der blonde Labbi habe es zu seiner Zeit auf Erden geschafft, selbst die „größten Hunde-Skeptiker“ auf seine Seite zu ziehen, betont Markus mit einem Blick auf sein Buch, von dessen Titel aus „Hugo“ stolz mit hoch erhobenem Kopf auf seine Leser schaut.

„Hugo“ - ein Buch von Markus Fußstetter über die tiefe Freundschaft zu seinem Labrador.

Erfahrungen mit Fellnasen gab es zwar in der Edlinger Familie Fußstetter in der Vergangenheit - doch „Hugo“ war der erste eigene Hund, mit dem Markus eine tiefe Freundschaft verband.

Ein Hund: Der Spiegel der Seele seiner Besitzer

„Ich habe am eigenen Leib erlebt, was ein Hund alles ausrichten und welche schönen Momente er schaffen kann. Wer etwas fürs Leben lernen und seinen Kindern Verantwortung beibringen möchte, dem kann ich wirklich nur empfehlen, sich einen Hund anzuschaffen.“

„Das hört sich vielleicht ein bisserl bescheuert an, aber ich bin überzeugt, dass ein Hund immer der Spiegel der Seele seiner Besitzer ist. Auch ‚Hugo‘ hatte all das, was ich an mir und meinem Leben so liebe“, erklärt Markus und wird für einen kurzen Augenblick nachdenklich.

„Selbst, wenn das jetzt zum Abschluss dramatisch klingt: ‚Hugo‘ hat mich aus so manch dunkler Stunde geholt und mir gezeigt, was wirklich wichtig ist im Leben“, schließt der Edlinger seine Erzählungen. „Ich bin ihm einfach nur unfassbar dankbar.“

mb

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