Erste Gespräche mit Investoren 

Insolvenz: Wie geht's weiter mit der Edlinger Spielzeugfirma Selecta? 

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Die Edlinger Spielzeugfirma Selecta hat Ende Mai Insolvenz angemeldet. 
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Edling - Die Selecta Spielzeug AG ist pleite: Die Firma hat Ende Mai einen Insolvenzantrag gestellt. Der Betriebsleiter aber kämpft um den Erhalt der Firma und der Arbeitsplätze: 

Die Einleitung des Insolvenzantrags war nötig, da die im Juli 2016 eingestiegenen neuen Gesellschafter sich nicht über die Abschlussfinanzierung der Restrukturierung des traditionsreichen Holzspielzeugherstellers einigen konnten. In der Konsequenz ist der im Juli 2016 bestellte Vorstand Bernd Stocker im Mai 2017 zurückgetreten

Ziel: Erhalt des Standorts und der Arbeitsplätze

Jetzt obliegt es dem vorläufigen Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Klaus Lutz von der Rosenheimer Kanzlei "Lutz + Kugler", die Zukunft des Unternehmens zu planen. Das geschieht in enger Abstimmung mit Matthias Menzel, Betriebsleiter Vertrieb und Marketing. Erste Gespräche mit interessierten Investoren wurden bereits aufgenommen. "Oberste Priorität in den Verhandlungen hat für uns die Erhaltung des Standorts und die Sicherung der 46 Arbeitsplätze in Edling", erklärt Menzel. "Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Produktion und Vertrieb derzeit ohne Einschränkung weitergehen, sodass alle Aufträge planmäßig ausgeliefert werden können." 

Die Selecta Spielzeug AG blickt auf eine bald 50-jährige Unternehmensgeschichte zurück. 1968 gegründet, steht die Traditionsmarke für Qualität und nachhaltige, umweltschonende Herstellung von kindgerechtem Holzspielzeug in der hauseigenen Schreinerei in Oberbayern. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in Produktion, Verwaltung, Lager und Außendienst insgesamt 46 Mitarbeiter.

Pressemitteilung Selecta Spielzeug AG 

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