Unfall bei Edling: Jagdhund nun eingeschläfert

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Der Frontalunfall auf der B304 am 20. Oktober bei Edling.
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Edling - Drei verletzte Personen forderte ein Unfall am 20. Oktober auf der B304 bei Oberhub - auch ein Hund musste in die Tierklinik. Der Jagdterrier wurde nun eingeschläfert.

Eine 48-jährige Frau verpasste am 20. Oktober bei der Kreuzung Brandstätt/Oberhub ihre Abzweigung und wollte rückwärts in eine private Einfahrt einbiegen, um dort zu wenden. Das Auto hinter ihr konnte nicht mehr bremsen, stieß in den BMW und krachte frontal in einen entgegenkommenden Opel.

Die Fahrerin des Opels wurde schwer-, ihr Beifahrer mittelschwer verletzt. Am Unfallort wurde bekannt, dass auch ein Hund im Opel zu Schaden kam: Nach einer ersten Untersuchung eines Wasserburger Tierarztes wurde er in eine Tierklinik verbracht. Nun teilt die Opel-Fahrerin mit, dass ihr Deutscher Jagdterrier am Samstag eingeschläfert werden musste.

"Ulrik von Stemmer" war immer aufgeweckt und freundlich

Er hörte auf den Namen "Ulrik von Stemmer" und begleitete seine Besitzerin bei ihrer Ausbildung zur Revierjägerin. "In seinem kurzen Leben hatte er die Ausübung seines Dienstes sehr ernst und gewissenhaft genommen", so die Opel-Fahrerin. Aufgeweckt und freundlich sei er anderen Menschen gegenübergetreten und hätte sich nie unterkriegen lassen. Doch diesen letzte Kampf konnte er nicht gewinnen - seine Wirbelsäule wurde bei dem Unfall gebrochen.

Die Jägerin dankt außerdem "allen Menschen, die an ihren kleinen Diensthund Ulrik gedacht haben und Ulrik für die Zeit, die sie mit hat verbringen dürfen".

xe

Quelle: rosenheim24.de

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