Seniorenheim und -wohnungen in "Hochhaus III"

So soll das Seniorenheim ausschauen, das die Firma Weiß im Baugebiet "Hochhaus III" errichten will. Es soll 40 Einzelzimmer haben.

Edling - Im Edlinger Baugebiet "Hochhaus III" dürften bald die Kräne das Bild bestimmen: Neben mehreren Einfamilienhäusern will nun Klaus Weiß auch sein Seniorenheim und eine Senioren-Wohnanlage bauen.

Bezug könnte Herbst 2011 sein.

Es gab keine großen Überaschungen im Gemeinderat, denn das Vorhaben ist ja schon mehrere Jahre alt und war bereits im Bebauungsplanverfahren mehrmals diskutiert worden. Jetzt lagen die endgültigen Pläne der "Elektropark Weiß Vertriebs GmbH" für die Senioren-Projekte vor, die, so Bürgermeister Matthias Schnetzer, "den Ausschlag für das neue Baugebiet gegeben haben."

Im Mittelpunkt steht das "Seniorenhaus", ein Pflegeheim mit 40 Einzelzimmern auf zwei Ebenen. Dazu kommen Gemeinschafts- und Funktionsräume sowie eine Fläche für ambulante beziehungsweise Kurzzeit-Pflege. Alles werde "in bester Qualität gebaut, voll klimatisiert", so Klaus Weiß auf Nachfrage aus dem Gremium.

Helmut Hammerbacher (UBG) interessierte sich dagegen vor allem für den Betreiber, "denn der muss gut sein", sorgte er sich um die Qualität der Seniorenbetreuung. Den aber wollte Klaus Weiß vor der Vertragsunterzeichnung nicht verraten. Die Pläne seien jedoch mit dem künftigen Träger abgesprochen. Elli Strobel (ÜWG) warnte in diesem Zusammenhang davor, die neue Einrichtung schon im Vorfeld "schlecht zu reden". Am Ende stimmte nur Peter Kammerl (UBG) gegen den Bauantrag.

Direkt im Anschluss an das Gebäude soll ebenfalls entlang der B304 eine Senioren-Eigentumswohnanlage gebaut werden. Neben dem Lärmschutzwall ist diese noch mit "Lauben" gegen die Bundesstraße abgeschirmt.

Vorgestellt wurden zwei fast vollständig barrierefreie Bauten mit drei Stockwerken, dazu im Dach Zusatzflächen, die allerdings nicht zum dauerhaften Wohnen geeignet sind. Die Wohnungen sollen zwischen 55 und 100 Quadratmeter Fläche haben. Im einen Bau werden es 13, im anderen 17 Einheiten sein. Es handle sich hier nicht um ein "Betreutes Wohnen", jeder Wohnungsbesitzer oder -bewohner müsse sich im Bedarfsfall selbst um Pflegeunterstützung kümmern, hieß es dazu.

Dieser Antrag wurde von vier UBG-Räten nicht unterstützt, bekam aber mit zehn gegen vier Stimmen eine klare Mehrheit.

Dass sich auch auf den anderen Bauflächen in Hochhaus III bald eine Menge rühren wird, zeigte die Information über mehrere Bauanträge für Einfamilienhäuser im Freistellungsverfahren, die in den letzten Wochen von der Verwaltung bearbeitet worden waren.

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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