Eigeninitiative trug Früchte

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Viel Grund zum Dank gab es bei der Einweihung des Kerschdorfer Spielplatzes, und die Kinder legten gleich los.

Eiselfing - Das Engagement der Eltern und großzügige Unterstützung haben es möglich gemacht: Bei schönstem Wetter wurde jetzt ein Spielplatz in Kerschdorf seiner Bestimmung übergeben.

Pastoralreferent Robert Randl segnete den Spielplatz mit dem Markusevangelium: "Lasst die Kinder zu mir kommen". Bürgermeister Rupert Oberhuber lobte die Kerschdorfer Frauen, die das alles möglich gemacht haben.

Im Gemeinderat waren alle dafür, dass diese Eigeninitiative unterstützt werden soll und genehmigten einen einmaligen Betrag von 5000 Euro.

Gisela Oberlinner dankte wie danach die Wirtin des Gasthauses Schmid allen Helferinnen und Helfern für den unermüdlichen Einsatz für diesen Kinderspielplatz. Im Dezember 2008 begannen einige Mütter, Unterschriften für den Spielplatz zu sammeln und stellten bei der Gemeinde einen Antrag. Diese machte zur Auflage, dass die Kerschdorfer durch Eigenleistung den Aufbau selbst organisieren müssten.

Viel Unterstützung auch von Firmen

Bei der ersten Versammlung beim Kerschdorfer Wirt erklärten sich die Wirtsleute Schmid bereit, auf der Nordseite des Gasthauses ein geeignetes Grundstück zur Verfügung zu stellen. Da das Geld für die gewünschten Spielgeräte - Spielturm mit Rutsche, Vogelnestschaukel, Wippe, Wippfigur und Sandkasten, nicht reichte, fragte man bei verschiedenen Firmen nach Geld oder Materialspenden nach. Diese zeigten sich äußerst großzügig.

Bei einem Spielplatzspendenfest im September 2009 kam ebenfalls eine große Summe zusammen, sodass hernach mit der Planung begonnen werden konnte. An mehreren Samstagen kamen freiwillige Helfer zusammen, und nach fünf Wochen war der Platz fertig. Das Gasthaus Schmid verpflegte alle Arbeiter in dieser Zeit kostenlos mit Essen und Trinken. Außerdem spendete es noch zusätzlich die Vogelnetzschaukel, als man hörte, dass das Geld dafür nicht reicht.

Nach der Einweihung gab es beim Wirt ein gemütliches Beisammensein unter den schattigen Bäumen. gra

Quelle: rosenheim24.de

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