Eine Schilfkläranlage sorgte für Wirbel

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Wasserburg - "Kläranlage? Wo ist denn da eine Kläranlage?" Mitten im Sommerrätsel-Bild. Diese Schilfkläranlage ist vermutlich diejenige Anlage, die für den meisten Wirbel gesorgt hat.

Die Bewohner des Ortsteiles wollten die Anlage unbedingt, wollten sie selber bauen, finanzieren, abrechnen. Diese finanzielle Eigenständigkeit wollte die Gemeinde im Süden Wasserburgs aus Günden der gemeindlichen Solidarität nicht. Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt hatten nicht nur mit der Finanzierung Probleme sondern zweifelten auch daran, dass eine Schilfkläranlage mit 500 Einwohnerwerten auch mit dem großen Gasthaus im Ortsteil fertig würde. Die Streitigkeiten zogen sich über Jahre hin, die Gräben in der Gemeinde wurden immer tiefer. 2005 ging die mit viel Eigenleistung für 225.000 Euro gebaute Schilfkläranlage in Betrieb, mittlerweile herrscht in der Gemeinde wieder Ruhe. Die Gemeinde ist zum Großteil an die Wasserburger Kläranlage angeschlossen, hat sich aber für die weiter entfernten Ortsteile für dezentrale Kläranlagen entschieden und in den vergangenen fünf Jahren rund eine Million Euro für Kläranlagen- und Kanalbau ausgegeben. Wie heißt die knapp 3000 Einwohner große Gemeinde? Der dritte Buchstabe des Ortsnamens ist der fünfte Buchstabe der Lösung.

re/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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