Ein Jugendsozialarbeiter für Hauptschule Wasserburg

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Wasserburg - An der Hauptschule in Wasserburg wird sich ab dem neuen Schuljahr ein Jugendsozialarbeiter um die Schülerinnen und Schüler kümmern.

Das hat das Bayerische Sozialministerium jetzt bekannt gegeben. „Mit dieser neuen halben Stelle für die Jugendsozialarbeit an der Hauptschule in Wasserburg hilft Bayern bei der frühzeitigen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die in unterschiedlichster Weise benachteiligt sind“, freute sich die Landtagsabgeordnete Annemarie Biechl.

„Jugendsozialarbeit an Schulen, kurz JaS, ist ein gutes Angebot für alle am Lebensraum Schule Beteiligten“, erläuterte die Abgeordnete. Die Maßnahmen und Angebote der Jugendsozialarbeit werden aus einem "Baukasten" sozialpädagogischer Methoden und Arbeitsweisen je nach Bedarf in enger Abstimmung und in Kooperation mit Schule, Elternhaus und dem sozialen Beziehungsumfeld für die jeweilige Schule konzipiert.

Annemarie Biechl betonte, Bayern sei eines von nur wenigen Bundesländern, die mit der Jugendsozialarbeit an Schulen ein Regelförderprogramm zur Unterstützung der Kommunen bei dieser Leistung aufgelegt haben: „Zuständig sind die öffentlichen Träger der Jugendhilfe, also die Landkreise und kreisfreien Städte, die im Rahmen ihrer Jugendhilfeplanung den Bedarf feststellen. Damit werden Leistungen der Jugendhilfe direkt an der Schule erbracht“.

Bayernweit werden zum 1. September 2010 erstmals 17 Stellen an 24 Grundschulen finanziell unterstützt. Ingesamt werden 57 neue Stellen der Jugendsozialarbeit an 74 neuen Schulen den Ausbau der JaS auf insgesamt 450 Stellen an 630 Schulen vorantreiben. An 13 Schulen können bereits bestehende Stellen aufgestockt werden.

Pressemeldung Büro Annemarie Biechl

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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