Gewerbegebiet: Einschränkungen beschlossen

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Nördlich von Lengmoos, ganz links an der Kreuzung der Kreisstraßen Soyen-Ramsau und Gars-Haag, soll das Gewerbegebiet Lengmoos entstehen.

Gars - Das geplante Gewerbegebiet nördlich von Lengmoos kommt voran: In der öffentlichen Sitzung des Marktgemeinderates wurden sämtliche Belange, Bedenken und Anregungen behandelt.

Schwerpunkt der öffentlichen Sitzung des Garser Marktgemeinderates waren die Aufstellung und die Änderung zweier Bebauungspläne.

Zunächst ging es um das geplante Gewerbegebiet in Lengmoos. Architekt Thomas Schwarzenbeck erläuterte die gegenüber der Aufstellung von vor einem Jahr aufgrund der Behördenverhandlungen bereits vorgenommenen Änderungen: Es gibt nur eine Zufahrt zum Gewerbegebiet über die Kreisstraße nach Ramsau, außerdem wurde der Standort der Ausgleichsflächen geändert.

In Bezug auf den Emissionsschutz handelt es sich jetzt um ein sogenanntes "eingeschränktes Gewerbegebiet" mit begrenztem Schallpegel, was aber für den vorgesehenen Betrieb kein Problem bedeutet.

Der Gemeinderat nahm die Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange zur Kenntnis beziehungsweise beschloss die eingearbeiteten Änderungen und Empfehlungen. Von den Bürgern wurden im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung keine Äußerungen oder Erörterungen vorgebracht. Schließlich fasste der Marktgemeinderat einstimmig den Billigungsbeschluss für den nun vorgelegten Entwurf und beschloss die öffentliche Auslegung gemäß Baugesetzbuch.

Die Behandlung der zweiten Änderung des Bebauungsplanes Kerschbaum beinhaltete eine Erweiterung des bereits im Juli 2009 gefassten Beschlusses und fasst die verschiedenen Wünsche von Grundstückseigentümern und Bauwerbern zusammen, wie Bürgermeister Norbert Strahllechner feststellte. Der Gemeinderat beschloss die Anpassung des Bebauungsplanes bei den einzelnen Flurnummern an diese Wünsche und beauftragte die Verwaltung, von den Architekten Thomas Schwarzenbeck und Andreas Maier Angebote für die Arbeiten einzuholen. Außerdem wurde beschlossen, dass die anfallenden Kosten von den Eigentümern der betreffenden Grundstücke zu erstatten sind.

Bürgermeister Norbert Strahllechner gab noch bekannt, dass die monatlichen Zugriffe auf den vor einem Jahr verbesserten und aktualisierten Internetauftritt der Verwaltungsgemeinschaft Gars von damals 1997 auf jetzt 4166 Zugriffe gestiegen seien.

Toni Lentner wollte wissen, ob in Lengmoos entsprechend seinen Vorschlägen ein Kreisverkehr für die beiden Kreisstraßen kommen kann. Der Bürgermeister erläuterte, dass der Landkreis dafür zur Zeit kein Geld habe, außerdem stünden die entsprechenden Grundstücke nicht zur Verfügung.

ba/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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