Einst mit Josef Ratzinger zum Priester geweiht

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Mesner Edward Kadoch, Therese Grabmaier, Monsignore Josef Grabmaier, Pfarrer Gojko Zovko, Pfarrer Andreas Weiger, Pfarrer Johann Durner (von links) beim Jubiläumsgottesdienst.

Eiselfing - Im Kreise von Verwandten und Bekannten feierte Monsignore Josef Grabmaier sein Priesterjubiläum. In Freising wurde er damals mit Papst Benedikt der XVI. zum Priester geweiht.

Josef ist der älteste Sohn der Landwirts-Eheleute Josef und Therese Grabmaier aus Mühlstätt. Nach dem Fronteinsatz in Russland von 1943 bis 1945 wusste er, dass er Priester werden möchte. In Freising wurde er mit 43 Kandiaten, darunter auch Papst Benedikt der XVI. von Kardinal Faulhaber zum Priester geweiht. Seine erste Wirkungsstätte begann 1951 in Trostberg. Ab 1957 war er Pfarrer in Baierbrunn und ab 1969 Diözesan- und Landespräses des Kolpingwerkes. Von 1980 bis 2005 war Josef Grabmaier Pfarrer in St. Maria Thalkirchen in München. Danach zog er nach Rosenheim ins Verena-Haus, Sitz für Pfarrer im Ruhestand. Seine Schwester Resi, die ihm 54 Jahre den Haushalt führte, wohnte ebenfalls dort. Aus gesundheitlichen Gründen zog sie im Januar dieses Jahres in das Caritas Altenheim St. Martin.

Der Jubiläumsgottesdienst fand in der Altenheimkirche statt. Austragspfarrer Johann Durner aus Pfaffenhofen, der zuständige Pfarrer im Altenheim Sebastian Lipp und Pfarrer Gojko Zovka aus Kroatien, jetzt in Bern, zelebrierten den Festgottesdienst. Gekommen waren auch der Nachfolger von Josef Grabmaier in München, Pfarrer Andreas Weiger mit den Pfarrangestellten und vielen anderen sowie Helmut Holzner, Pfarrer von Pfaffenhofen. Die Fahne der Kolpingsfamilie zierte den Altarraum. Den Ministrantendienst am Altar übernahm der Mesner aus Oberwöhr, Edward Kadoch.

Bei der Ansprache bezeichnete Pfarrer Durner die jetzige Zeit als Rast von zwei Tandem-Fahrer. Die zwei fast unzertrennlichen Geschwister auf einem Fahrrad, "vorn Josef, er muss lenken, muss das Ziel im Auge behalten, fest in die Pedale treten, hinten die besorgte Resi, muss fest mitstrampeln, Josef den Rücken freihalten und gelegentlich absteigen und schieben". Nicht Wehmut, sondern Dankbarkeit sollen beim Rückblick das Ergebnis sein.

Das Instrumentaltrio aus Marienberg/Pfaffenhofen, Maria Staudacher, Elisabeth Neumayer und Helene Feichtner auch "Spontanetten" genannt, begleiteten mit ihren Instrumenten die Messfeier. Monsignore Grabmaier dankte allen und dann ging es zum Mesner-Wirt nach Marienberg.

gra/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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