Eiselfing

Eiselfing läuft 18.000 Kilometer

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Symbolfoto

Die Rechenaufgaben für den Eiselfinger "Lauf für ein Leben" sind jetzt abgeschlossen. 70000 Euro kamen für das Projekt zusammen und bei den gelaufenen Kilometern ein neuer Rekord: 18 000 Kilometer liefen die 110 Schüler und 150 Erwachsenen.

Strahlend waren beim Lauf die Gesichter der Teilnehmer, strahlend die Laune bei den Organisatoren. Und noch einmal gab es strahlende Gesichter, nachdem nun das Gesamtergebnis des "Eiselfinger Lauf für ein Leben" zugunsten des -Projekts "Land für Indios" in Ecuador vorliegt.

Das letztjährige Rekordergebnis konnte zwar in finanzieller Hinsicht nicht erreicht werden, 70000 Euro an erlaufenen Sponsorengeldern kann Hauptorganisatorin Elfi Reischl vermelden. Ein Rekordgesamtergebnis gab es aber dennoch. Soweit wie nie liefen die Beteiligten heuer. 18000 Kilometer kamen zusammen. 1100 Schüler und 150 Erwachsene wuchsen dabei zumeist über sich hinaus. Vor allem die 15000 Euro (für 6370 Kilometer), die die Eiselfinger Schule selbst erlaufen hatte, aber auch die Endergebnisse der mitlaufenden Gastschulen begeisterten nicht nur den Veranstalter des Laufes, die Grund- und Hauptschule Eiselfing.

So schafften die Läufer des Förderzentrums mit 142 Läufern erneut über 1200 Kilometer, die Grundschule Wasserburg mit 76 Teilnehmern 909 Kilometer. 368 Kilometer mit 52 Schülern waren es am Ende bei der Halfinger Grundschule, gar 980 Kilometer liefen die Schüler und Schülerinnen der Grundschule Reitmehring.

Die Realschule Haag (392 Kilometer) war heuer mit weniger Läufern angetreten, die 14 Teilnehmer der Berufsschule kamen auf 222 Kilometer. Die vier 8. Klassen des Luitpoldgymnasiums erliefen mit ihren 1238 Kilometern zirka 2500 Euro an Sonsorengeldern, sie wurden dabei noch von der Realschule Wasserburg übertroffen. Hier kamen etwa 3500 Euro bei 158 Läufern und 1788 Kilometern zusammen.

Die gut 200 Gastläufer, hierunter vielen auch zahlreiche Einzelläufer anderer Schulen, legten zudem etwa 3000 Kilometer zu Gunsten des sozialen Zwecks zurück. Generell hatten sie allerdings weniger Zeit ihre Ausdauer auf die Probe zu stellen.

Erfreulicherweise schafften neben den drei Rekordläufern Jürgen Forster (150), Günter Dieplinger (150) und Dietmar Mücke (128) auch andere tolle Leistungen. Irmi Maier kam auf 72 Kilometer, Robert Schärfl auf 62 und Rupert Grundl auf 50 Kilometer. Besondere Laufleistungen waren vor allem bei den Eiselfinger Schülern und Schülerinnen zu verzeichnen, die ihren Heimvorteil nutzten. Allein in der Grundschule liefen 14 von ihnen 30 Kilometer und mehr, darunter Lukas Mayr aus der 1a (32 Kilometer). Marinus Bachleitner (2. Klasse) und Josef Reininger (3b) setzten mit 50 beziehungsweise 42 Kilometern sportliche Bestmarken.

Aber auch die 40 Kilometer von Florian Frank (3b) stachen heraus. Beste Grundschülerin wurde Carmen Stemmer aus der 2. Klasse. Mit 70 Kilometern stach im Bereich der Hauptschule Gino Borowicz (6a) heraus, gefolgt von Lorenz Schowalter (6b) mit 64, Raphael Brenninger (8bM) mit 60 Kilometern. Insgesamt 13 Hauptschüler schafften 40 Kilometer und mehr. Beste weibliche Teilnehmerin der Schule war Melanie Mißlinger, die mit 42 Kilometern die Marathonstrecke schaffte. Bester Gastläufer wurde Rupert Reininger vom Luitpoldgymnasium. Er schaffte 50 Kilometer.

Die genauen Laufergebnisse können demnächst auf der Schulhomepage www.vs-eiselfing.de nachgelesen werden. Die fast perfekte Mischung aus sportlichem und sozialem Projekt konnte insgesamt erneut gut 1100 Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichsten Schularten zusammenführen. Dies sollte Hoffnung für die Zukunft machen, dass Kooperation und Hilfsbereitschaft nicht nur eine Sache von Worten zu sein braucht. kr

Quelle: rosenheim24.de

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